Das Geheimnis des Anderen - Empathie in der Psychotherapie

Wie Therapeuten und Klienten einander verstehen

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Wer verstehen will, muss mitfühlen

Der Autor entwirft ein neues Verständnis von Empathie, das für Psychotherapeuten verschiedener Orientierungen anregend und nützlich ist: Empathie als ein verkörpertes, interaktionelles Ereignis in der gemeinsamen therapeutischen Situation, zu dem auch die Klienten einen entscheidenden Beitrag leisten.

In der Geschichte der Psychotherapie hat die Empathie ein wechselhaftes Schicksal erlebt: Von Rogers oder Kohut als Allheilmittel gelobt, von Perls als Ausdruck unklarer Abgrenzung verdammt - aber immer als einseitige und mehr oder weniger mentale Leistung der Therapeuten verstanden. Dies wird weder heutigen Anforderungen an eine moderne Psychotherapie noch neueren Forschungsergebnissen gerecht.

Der Autor entwickelt in klar nachvollziehbaren Schritten und anhand anschaulicher Beispiele ein neues Empathiekonzept: Es beruht auf einem dialogischen Verständnis von Therapie, in dem die Klienten als aktive und gleichfalls empathische Mitwirkende gesehen werden.
Es versteht Empathie als ein Phänomen, das nicht nur im Kopf der Beteiligten stattfindet, sondern tief im Körper verwurzelt ist, wie insbesondere die Entdeckung der Spiegelneuronen gezeigt hat. Empathie ist in ihrer jeweiligen Erscheinungsform etwas, das sich aus der gemeinsamen Situation von Klient und Therapeut entwickelt.

Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
Das Geheimnis des Anderen
2. Ein Blick zurück
Wie Empathie in der Psychotherapie bislang verstanden wurde
3. Kritik am traditionellen Konzept von Empathie - Einseitigkeit, Entkörperlichung und Individualismus
3.1 Einseitigkeit
3.2 Entkörperlichung
3.3 Individualismus
3.4 Resümee zu Kapitel 3
4. Auf dem Weg zu einem neuen Konzept von Empathie
4.1 Empathie im Plural - Social Referencing
4.1.1 Mutuelle Empathie
4.1.2 Verschiedene Perspektiven von Klientin und Therapeut
4.1.3 Die Kommunikation von Empathie
4.1.4 Resümee zu Kapitel 4.1
4.2 Leibliche Einfühlung - »Einleibung«
4.2.1 Die Sicht der Psychologie
4.2.2 Die Perspektive der Phänomenologie
4.2.3 Im Licht der Neurowissenschaften
4.2.4 Resümee zu Kapitel 4.2
4.3 Empathie in der gemeinsamen Situation
4.3.1 Situation, Situationskreise und Rollen
4.3.2 Der Charakter der gemeinsamen Situation: Spiel und Tanz
4.3.3 Dyadisch erweiterte Bewusstseinszustände, Verbundenheit und gemeinsame Konstruktionen
4.3.4 Resümee zu Kapitel 4.3
4.4 Vorschlag für eine erweiterte Definition von Empathie
5. Empathie und veränderte Bewusstseinszustände - Parapsychologie und Meditation
5.1 Die normale und die paranormale Empathie
5.2 Meditative Einfühlung und mitfühlende Meditation
5.3 Resümee zu Kapitel 5
6. Warum ist Empathie heilsam? Einige Überlegungen in Anlehnung an Vygotskij
6.1 Interiorisierung und die Zone der nächsten Entwicklung
6.2 Misslingen und »Wiederherstellung« der Einfühlung
6.3 Resümee zu Kapitel 6
7. Schlusswort
8. Verzeichnisse
8.1 Literatur
8.2 Verzeichnis der Textboxen und Illustrationen
8.3 Autorenregister
8.4 Sachregister
»Staemmler legt ein reichhaltiges, gut strukturiertes und lesbares Werk vor[…] Das gedankenreiche Buch regt zu vielen Fragen an: zum Begrifflichen […], zum Verhältnis eines Menschen zu 'seiner' Empathie, Verdrängung, Abspaltung, Verkümmerung, Unterdrückung, professioneller Bahnung der Empathie, zu Defiziten der Empathie bei Therapeut und Patient, bei ihm in Abhängigkeit von seiner Psychopathologie.« Christian Scharfetter, SANP, 01.12.2010 »Staemmlers sehr umfassende und präzise Analyse wird es manchem Therapeuten erleichtern, sich klar zu machen, was im jeweiligen Fall geboten ist... Zitate, Fallbeispiele, kurze Theoriediskussionen werden in extra abgesetzten Feldern dargestellt, so dass der intellektuell eigentlich oft nicht leicht zu durchdringende Stoff immer wieder konkret erläutert wird und so dem Leser wirklich neue Bildungserlebnisse über die Psychologie hinaus zuteil werden können.
Eva Jaeggi, Psychotherapeutenjournal, 02/2010

»Das Thema „Empathie“ in der Psychotherapie wird von Staemmler in einer umfassenden, erschöpfenden und spannenden Art und Weise präsentiert. Mit der Bearbeitung dieses zentralen Wirkfaktors der Psychotherapie bietet das Buch nicht nur einen klaren Handlungsansatz für praktizierende Kollegen/-innen, sondern auch Entstehungsursachen für den Bereich der Psychopathologie. Das Buch sollte Pflichtlektüre für alle Berufstätigen werden, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, um Entwicklungsgrundlagen zu schaffen, die die jeweilige Zielgruppe in ihrer Individuation fördert.«
Dr. Kirsten Oleimeulen, www.socialnet.de, 12/2009

»Insgesamt ein recht lesenswertes Buch, das sich sowohl für TherapeutInnen als auch für Laien eignet, die sich über die Vielfalt an Perspektiven und Befunden in der Fach- und Sachliteratur zur „Empathie“ informieren möchten. ... Hilfreich für die Leser ist, dass die zahlreichen Texte, Untersuchungen und Befunde zum Thema „Empathie“ in der Therapie, die in diesem Buch dargestellt sind, um insgesamt 76 Kästen ergänzt werden: Wichtigen Konzepten und Personen ist jeweils eine solche „Textbox“ gewidmet - in welcher der Leser kurz und prägnant ergänzende Informationen erhält. Manche Textbox enthält auch eine kurze Fallvignette. Ein umfangreiches Literaturverzeichnis sowie ein Sach- und Namensregister lassen den flüssig geschriebenen Text zu einer anregenden Quelle auch für intensiveres Arbeiten werden. die Hardcover-Bindung verleiht dem Werk den dafür notwendig stabilen Charakter und unterstreicht die verlegerische Sorgfalt, welche einen guten Kontext für diese gelungene Buchpublikation darstellt.«
Jürgen Kriz, Gesprächspsychotherapie und Personenzentrierte Beratung, 12/2009 

»Absolut empfehlenswert!«
Achim Votsmeier-Röhr (www.gestaltpsychotherapie.de, 18.07.2009)

»Staemmler legt ein reichhaltiges, gut strukturiertes und lesbares Werk vor, hat viel gelesen und zitiert viel, bringt Blöcke von Merksätzen und Beispielen. Das gedankenreiche Buch regt zu vielen Fragen an (...).«
C. Scharfetter (sbd.bibliotheksnachrichten, 06/09)

»Rarely have I read a book-surely not in psychoanalysis or psychotherapy -so scholarly and so accessible, so theoretically challenging and so humanistically rich.«
Donna Orange (International Gestalt Journal)
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Frank-M. Staemmler

Frank-M. Staemmler ist Diplom-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut, Gestalttherapeut und Supervisor. Er arbeitet als Co-Leiter im Zentrum für ...

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