Praxis der Traumatherapie

Was kann EMDR leisten?
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Neuauflage

Die Autoren berichten über ihre praktischen Erfahrungen mit EMDR - eine neue und sehr effektive Methode, traumatisierte Menschen zu behandeln. Zugleich ist das Buch eine Einführung in Theorie und Praxis der Traumatherapie.

Mit Therapieführer

EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) wurde 1989 von Francine Shapiro als eine neue Methode zur Behandlung traumatisierter Menschen vorgestellt. Die »Augenbewegungs-Desensibilisierungstherapie« gilt als spektakuläres Verfahren, weil sich in vielen Fällen bereits nach wenigen Behandlungen erstaunliche Besserungen einstellten. Traumatische Bilder und Erinnerungen werden in EMDR-Sitzungen bearbeitet, indem der Klient diese intensiv wiedererlebt, während er gleichzeitig eine Wahrnehmungsaufgabe erfüllt: Mit den Augen folgt er der sich hin und her bewegenden Hand des Therapeuten. Dies leitet auf neuronaler Ebene einen beschleunigten Verarbeitungsprozeß ein; belastende Erinnerungen verblassen, und neue, konstruktivere Gedanken können an ihre Stelle treten. Inzwischen wurde das Verfahren in vielen unabhängigen Studien überprüft und als effektive Behandlungstechnik bestätigt.

Friedhelm Lamprecht war einer der ersten Psychotherapeuten, die EMDR erlernten und anwendeten. So gehören er und sein Autorenteam zu den wenigen Fachleuten, die in der Lage sind, über eigene Anwendungserfahrungen zu berichten, die Methode kritisch zu beurteilen, ihre Möglichkeiten und Grenzen zu beschreiben, eigene statistische Erfahrungswerte vorzulegen und selbstentwickelte Weiterführungen darzustellen. Darüber hinaus gibt das Buch eine allgemeine Einführung in die Theorie und Praxis heutiger Traumatherapie und enthält einen Therapieführer.

Da sich EMDR sowohl in den verhaltenstherapeutischen als auch in den psychoanalytischen Therapierahmen einfügt, ist das Buch für eine breite professionelle Leserschaft von Interesse.

Mit Beiträgen von Ursula Gast, Wolfgang Lempa, Martin Sack.

»Der hohe Informationswert des Buches basiert einesteils darauf, dass Friedhelm Lamprecht und sein Autorenteam im deutschsprachigen Bereich mit zu den ersten Psychotherapeuten gehörten, die EMDR erlernt haben. Infolgedessen vermochten sie für ihre psychotraumatologische Forschungsarbeit eine hohe Kompetenz einzubringen. Andererseits erhält das Buch auch dadurch eine attraktive Note, dass die Befunde in den verschiedenartigen Settings eines Universitätskrankenhauses erhoben wurden.«
Hellmuth Freyberger (Psychotherapie, Psychosomatik, medizinische Psychologie)

Leseprobe
1. Einführung (F. Lamprecht)
1.1 Historisches
1.2 Diagnostische Hinweise
1.3 Epidemiologie
1.4 Literatur

2. Spuren im Körper, Erinnerung und EMDR (F. Lamprecht)
2.1 Die Spuren im Körper
2.2 Erinnerungen und Trauma
2.3 Die EMDR-Behandlung (Eye Movement Desensitization and Reprocessing)
2.4 Literatur

3. Die Behandlung posttraumatischer Belastungsstörungen (M. Sack)
3.1 Grundprinzipien und Wirkmechanismen der traumazentrierten Psychotherapie
3.2 Stationäre oder ambulante Traumatherapie?
3.3 Stabilisierung
3.4 Traumabearbeitung
3.5 Reintegration
3.6 Über Risiken der Traumatherapie
3.7 Über Chancen der Traumabewältigung
3.8 Therapeutischer Umgang mit Körpersymptomen bei traumatisierten Patienten
3.9 Literatur

4. Stationäre konflikt- und lösungsorientierte psychoanalytische Traumatherapie unter Einbeziehung der EMDR-Methode (W. Lempa)
4.1 Die therapeutische Beziehung in der Traumatherapie
4.2 Diagnostik, Information und Absprache von Therapiezielen
4.3 Durchführung der stationären Traumatherapie
4.3.1 Grundüberlegungen zu unserem Therapiekonzept
4.3.2 Die Phase der Stabilisierung
4.3.3 Die Phase der Traumabearbeitung
4.3.4 Die Phase der Traumaintegration
4.4 Literatur

5. Familientherapie mit Traumapatienten (W. Lempa)
5.1 Die Bedeutung der Familie für Traumatisierung und Traumabewältigung
5.2 Der Mehrgenerationen-Ansatz in der Familientherapie
5.3 Familientherapie ohne direkte Einbeziehung der Familie
5.4 Familiengespräche zur Diagnostik und Stabilisierung
5.5 Familiengespräche nach der Phase der Traumaverarbeitung
5.6 Literatur

6. Dissoziative Störungen (U. Gast)
6.1 Einleitung
6.2 Geschichtlicher und gesellschaftlicher Kontext
6.3 Was sind Dissoziative Störungen?
6.4 Prävalenz Dissoziativer Störungen?
6.5 Wie entstehen Dissoziative Störungen?
6.6 Dissoziative Störungen werden häufig übersehen
6.7 Wie diagnostiziert man eine Störung?
6.8 Zur Behandlung von Dissoziativen Störungen
6.8.1 Errichten von Sicherheit
6.8.2 Zweite Phase der Therapie: Traumaarbeit
6.8.3 Das modifizierte EMDR-Verfahren
6.8.4 Die nachintegrative Phase der Wiedereingliederung und der Rehabilitation
6.9 Literatur

7. Therapieführer (W. Lempa und M. Sack)
7.1 Verzeichnis der stationären Behandlungsmöglichkeiten in Krankenhäusern, Rehabilitationskliniken und Universitätskliniken
7.2 Traumazentren und Beratungstellen
7.3 Internetadressen

Weiterführende Literatur
Klett-Cotta Leben lernen Leben Lernen 134
2. Aufl. 2001, 238 Seiten, broschiert
ISBN: 978-3-608-89684-8
autor_portrait

Friedhelm Lamprecht

Friedhelm Lamprecht, Prof. Dr. med., ist Leiter der Abteilung Psychosomatik und Psychotherapie der Medizinischen Hochschule Hannover und leitet die ...

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