Psychotherapie für Kinder und Familien

Übungen und Materialien für die Arbeit mit Eltern und Bezugspersonen
Buchdeckel „978-3-608-89234-5

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Psychotherapie für Kinder und Jugendliche

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Erfolgreiche Kinderpsychotherapie setzt Elternarbeit voraus

Das Buch bietet eine Fülle an erlebnisorientierten Übungen und Materialien für die Arbeit mit Eltern, Familien und Bezugspersonen eines seelisch oder psychosomatisch erkrankten Kindes.

Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie kann langfristig nur erfolgreich sein, wenn Eltern und Familie über krank machende Bedingungen aufgeklärt, über entwicklungsförderndes Verhalten informiert und auf eine positive Eltern-Kind-Interaktion vorbereitet werden.

Der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut findet in diesem Band eine Fülle an ausformulierten erlebnisorientierten Übungen: so zum Beispiel ein Eltern-Kind-Spiel-Training, Kommunikationsübungen oder ein Problemlösungstraining, das die Arbeit mit den Bezugspersonen zielorientiert strukturiert. Zahlreiche Informationen und Materialien sind für die Weitergabe an Eltern und Familienangehörige konzipiert, denn Hilfe zur Selbsthilfe spielt bei der Verbesserung familiärer Interaktionen eine wichtige Rolle.
Der Praxisteil wird einge leitet durch Basiswissen zu den Themen Familie, Erziehung und Psychotherapie. Auch hier finden sich Bausteine zur Weitergabe an betroffene Familien. Das Buch schließt mit Informationen für die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten zu Fragen der Antragstellung und Supervision.

Der Parallel-Band

Zusammen mit dem Band »Psychotherapie für Kinder und Jugendliche« liegt hiermit ein umfassendes Praxishandbuch zur Kindertherapie vor.

Inhaltsverzeichnis
Einleitung

I. Grundlagen der Arbeit mit Bezugspersonen und Familien

Fallbeispiel: Familie Neumann

1. Theoretische Grundlagen

Familienentwicklungsaufgaben  - Familien-Ressourcen  - Familien-Stressoren  - Familien-Beziehungen  - Eltern-Kind Beziehung - Paar-Beziehung  - Geschwister-Beziehungen  - Die Rolle der Großeltern  - Ablösungsaufgaben der Familie  - Förderliche Erziehungshaltung in der Pubertät  - Erziehungsstile  - Entwicklungsziele 

1.1 Therapiematerial Entwicklungsziele
1.2 Leitfaden Erziehung: Entwicklungsförderndes Verhalten
1.3 Information: Die richtige Zuwendung
1.4 Therapiematerial: Werte-Hierarchie von Erziehungszielen

II. Basis- Interventionen für die Arbeit mit Bezugspersonen und Familien

1. Der Beginn der Elternarbeit

Psychotherapieinformation für Eltern  - Bezugspersonensitzungen  - Zusatzdiagnosen für Bezugspersonen  - Bezugspersonen-Methoden  - Elternarbeit  - Altersangemessenes Elternverhalten 

1.1 Anleitung für die seelische Basisversorgung von Kindern
1.2 Psychosoziale Entwicklungsstufen
1.3 Phasen der Identitätsentwicklung bis zum 18. Lebensjahr
1.4 Information: Psychosoziale Entwicklungsstufen nach Erikson
1.5 Entscheidungskriterien für die Bezugspersonenarbeit

2. Methoden der Eltern- und Familienarbeit
2.1 Elterntraining
2.2 Therapiematerial Soziale Unsicherheit
2.3 Therapiematerial Sozial Aggressives Verhalten
2.4 Partnersitzungen
2.5 Familientherapie
2.6 Familiensitzungen

Bleistift- und Papierübungen  - Gegenseitige Vorstellung  - Fallbeispiel Karl  - Gesprächswünsche des Kindes aufgreifen 

2.7 Videoanalyse und Videofeedback
2.8 Eltern-Kind- Spieltraining
2.9 Kommunikationstraining
Beispiel Kommunikationsregeln - Übungsblatt: Wertschätzender Kommunikationsstil - Tipps für Gespräche mit Eltern
2.10 Therapeutische Briefe
2.11 Problemlösetraining
2.12 Information: Umgang mit Trennung und Scheidung
Hausbesuche
Selbstbeobachtungsbogen für Eltern

III. Erlebnisorientierte Übungen für die Arbeit mit Bezugspersonen und Familien

3.1 Übungen: Erlebnisorientierte Kurzinterventionen
Fallbeispiel: Sandra
3.2 Übung: Liebe ist ...
Beispiele Liebe ist ...
3.3 Information Eine Stunde Elternzeit
Wochenplan Elternzeit  - Tipps für Spiele  - Tipps für gemeinsame Aktionen
3.4 Übung: Kraftquellen für die Familie
3.5 Therapiematerial: Energiequellen
3.6 Übung: Mein Wunschkind
3.7 Therapiematerial: Einfühlsame Erziehersätze
3.8 Übung: Blick auf das Positive
3.9 Übungen zur eigenen Familienanalyse von Bezugspersonen

IV. Erlebnisorientierte Übungen für Eltern-Kind-Sitzungen

1. Erkennen von Familienstrukturen
1.1 Übung: Familiensoziogramm (Kinder- und Familienversion)
1.2 Übung: Die Familienkonferenz
Regeln für die Familienkonferenz
Information: Richtig loben
Übungsblatt: Kritik in Wünsche und Lösungen verwandeln
1.3 Übung: Freundlichkeitsgesten
Information: Soziale Verantwortung
Merksätze zum Thema Freundlichkeitsgesten
1.4 Therapiematerialien: Freundlichkeitsgesten
1.5 Übung: Mein Haustier
Therapiematerial: Mäuschen ist krank
1.6 Übung: Katastrophengedanken entkräften
Fallbeispiel: Tobias
Übungsblatt: Zwei-Spalten-Technik
1.7 Information: Umgang mit Kinderängsten
1.8 Information: Dem Zwang widerstehen
1.9 Übung: Wutvulkan
Fallbeispiel: Marc und seine Eltern
1.10 Übung: Trösten
1.11 Therapiematerial Gefühlstrostsätze
1.12 Übung: Kräfte messen
1.13 Übung: Verstärken
1.14 Information: Verstärkerprogramm
Therapiematerial Verstärkerliste
Therapiematerial Das Freizeitrad

2. Übungen für Gruppen
2.1 Übung für Gruppen: Die Vorsichtigen und die Mutigen
2.2 Übung für Gruppen: Neu in der Klasse
Tipps zum Umgang mit Lästern und Hänseln II (für besonders begabte Schüler)
Therapiematerial zur Selbstinstruktion: Regeln für Schüler

V. Informationen für Therapeuten

1. Hochbegabte und ihre Eltern in der Psychotherapie
Fallbeispiele: Die Charmante  - Der Liebenswerte  - Der Differenzierte  - Die Lebendige  - Der Leistungsbetonte  - Die Überfliegerin  - Die Brave
Fallbeispiel: Paula
Eltern-Kind-Training zur emotionalen und sozialen Förderung hochbegabter Kinder
1.1 Information Hochbegabung  - Intelligenzwerte  - Identifikationsmöglichkeiten  - Förderziele  - hochbegabte Leistungsversager
1.2 Checkliste Merkmale Hochbegabter

2. Berufsbegleitende Supervision von Eltern-Kind Psychotherapien
Persönliche Erfahrungen von Supervisanden (von Michaela Nagel und Andreas Mühlbauer)
Was bringt uns Supervision (Nagel)
Fallbeispiel: Anja (Mühlbauer)
Meine persönlichen Erfahrungen aus der Einzel- und Gruppensupervision (Mühlbauer)
Fallbeispiel: Laura (Nagel)
Meine wichtigsten Supervisionserfahrung (Nagel)
Beispielhafte Themen zur Gruppensupervision (Mühlbauer)
Persönlicher Erfahrungsbericht zur Gruppensupervision (Nagel)

3. Von der Exploration zum Kassenantrag
3.1. Fallbeispiel Lena
3.2. Kassenantrag Langzeittherapie Lena
Umwandlung von Kurzzeit- in Langzeittherapie
Behandlungsverlauf
3.3 Kassenantrag Kurzzeittherapie Tommy
Therapieverlauf

4. Tipps für Therapeuten von A bis Z zur Elternarbeit
Ablösungsprozesse  - Aufregung vor Eltern- und Familiensitzungen  - Emotionale Verwicklung  - Fordern und Fördern  - Informationsmaterialien  - Lernprogramme  - Reizüberflutung  - Ressourcenorientiertes Vorgehen  - Selbstbestimmungsrecht  - Schuldgefühle der Eltern  - Sexueller Missbrauch  - Therapieabbrüche  - Überforderung  - Zirkuläre Fragen  - Zuwendung 

5. Fragebogen für Eltern und Bezugspersonen

Ausblick

Festhalten oder Loslassen?
Fallbeispiel Markus: Abschiedsworte seines Vaters
Lebensregeln für ältere Menschen im Umgang mit Jüngeren
Verzeichnis der Übungen, Therapiematerialien und Informationen

Literatur
»Nach dem Band "Psychotherapie mit Kindern und Jugendlichen" legt Gudrun Görlitz nun ihr neuestes Buch vor. Um es vorweg zu nehmen, die Autorin bietet darin wieder einmal einen wahren Fundus an erlebnisorientierten Übungen und Materialien, diesmal hauptsächlich für die Arbeit mit Eltern, Familien und Bezugspersonen in der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie. ...
Dieses insgesamt sehr gute Praxisbuch hat, wenn überhaupt, seine Schwächen im Versuch, umfassend zu sein. Es gibt einem zwar so ein kognitives Raster an die Hand, einige theoretische Inhalte können jedoch nur angerissen werden. ...
Wen das nicht stört, der erhält ein lohnendes Buch für die praktische Arbeit mit Eltern, Familien und Bezugspersonen, das qualitativ mit den anderen Werken der Autorin vergleichbar ist.«
Peter Morlock, Forum Psychotherapeutische Praxis, Mai 2005

»Das Grund-Credo dieses Buchs lautet: Kinder können angemessen psychotherapeutisch nur behandelt werden in Verbindung mit Eltern- und Familienarbeit, d.h. die Eltern und Geschwister müssen in die psychotherapeutische Arbeit mit Kindern einbezogen werden ... Insgesamt finden sich in dem Buch sehr praxis-orientierte Materialien zur konkreten Hilfestellung!«
Dieter Bach, lehrerbibliothek.de, 17.07.2012
Klett-Cotta Leben lernen Leben Lernen 179
6., durchgesehene Aufl. 2018, 277 Seiten, broschiert
ISBN: 978-3-608-89234-5
autor_portrait

Gudrun Görlitz

Gudrun Görlitz, Diplom-Psychologin, arbeitet als Psychologische Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie) in einer Praxisgemeinschaft in Augsburg sowie ...

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