Die Ohnmächtigen

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Eine verstörende Parabel über die Ohnmacht der Intellektuellen im postkommunistischen Russland

Der Meteorologe Wadim, der über die magische Fähigkeit verfügt, Massenentscheidungen vorherzusehen, wird von der Politmafia in St. Petersburg erpresst. Er soll im Auftrag eines gewissen »Ajatollah« das Ergebnis der anstehenden Gouverneurswahl in eine bestimmte Richtung »lenken«.

»... Jedes einzelne Geschehnis wird detailfreudig und mit viel Sinn für Spannung und Atmosphäre geschildert ...«
Gregor Ziolkowski (Deutschlandradio Kultur, 26.04.2007)

Wirre Gerüchte in Sankt Petersburg berichten von einem Penner in der Straßenbahn, der absolut exakt das Verhalten der Fahrgäste vorherzusagen vermag, von einem rätselhaften Alten, der mit einem einzigen Satz Menschen auf einen völlig neuen Lebensweg bringt, von unerklärlichen Todesfällen.

Dahinter steht eine Gruppe von Menschen, deren jeder eine andere außergewöhnliche, übernatürliche Begabung besitzt: Dieser erkennt unfehlbar jede Lüge, jener hat ein absolutes Gedächtnis, andere können die Psyche von Menschen manipulieren, über Insekten gebieten oder sogar mit bloßem Hass töten. Die Geschichte ihres Lehrers, der diese Gaben in ihnen entdeckte, reicht zurück bis zu den Menschenversuchen der Stalinzeit ...

Als die Politmafia versucht, einen von ihnen zu erpressen, und verlangt, dass er mit seiner besonderen Gabe Einfluss auf das Ergebnis der bevorstehenden Wahl nimmt, versuchen sie gemeinsam das Unheil abzuwenden.

Zusammen mit seinem Bruder Arkadi hat Boris Strugatzki die moderne Science Fiction und Phantastik geprägt.

Ausführliche Stimme zum Buch:

»... Wenn es in diesem Roman auch nicht leicht fällt, die Fäden des Geschehens sicher zu verfolgen, so entschädigt Strugatzki den Leser mit seiner hohen Erzählkunst. Jedes einzelne Geschehnis wird detailfreudig und mit viel Sinn für Spannung und Atmosphäre geschildert, eine Vielzahl von Zitaten und Anspielungen aus der russischen und der internationalen Literatur lädt den Text gleichsam kulturhistorisch auf.«
Gregor Ziolkowski (Deutschlandradio Kultur, 26.04.2007)

Leseprobe

Viertes Kapitel
Dezember. Mittwoch.
Die Nacht des Patriarchen
Er heißt Sten Arkadjewitsch Agre. Der Vorname könnte ungewöhnlich wirken, aber nur in unserer heutigen entideologisierten Unzeit. In Wahrheit bedeutet Sten - ›STalin-ENgels‹. Er hatte übrigens irgendwann auch einmal einen älteren Bruder, der Marlen hieß: Marx plus Lenin. Wo aber dieser anscheinend durch und durch russische Mensch so einen exotischen Familiennamen herhat, habe ich bisher nicht herausfinden können. Kenntnisreiche Leute erklären, daß ›agre‹ auf Sanskrit ›der erste‹ oder sogar ›der höchste‹ bedeutet, auf Grusinisch heißt es ›So‹ (›So ein zerstreuter Mensch ...‹), und auf Iwrit sind ›agra‹ (auf der letzten Silbe betont) ›Steuern‹. Das ist alles, was ich zu diesem Thema in Erfahrung bringen konnte. Also nichts.
Daß ich mich jetzt bereit gefunden habe, über ihn zu schreiben, liegt nicht etwa daran, daß ich Angst vor euch hätte. Man soll nicht übertreiben. Und natürlich erst recht nicht, weil ich euch helfen wollte. Überhaupt nicht, weil ich in dieser Beschäftigung irgendeinen nützlichen oder pragmatischen Sinn sähe. Ich habe diese Aufzeichnungen begonnen, weil ich anscheinend vollends begriffen habe: Von mir bleibt später einmal nichts auf der Welt als diese Aufzeichnungen. Mehr noch: Auch von ihm selbst wird nichts als meine Aufzeichnungen bleiben. Nun ja, vielleicht noch ein paar Gerüchte, die heute schon wie Legenden klingen. Und eine große Anzahl von Interviews, die keinerlei Information liefern, sondern nur die Phantasie anregen und neue Gerüchte, neue Legenden hervorbringen.
Über ihn sind auch bisher schon seltsame Gerüchte und saftige Legenden im Umlauf. Ich nehme an, in eurer Abteilung sammelt irgendwer sie sorgfältig, sortiert sie (mit seitlich herausgestreckter Zunge) und analysiert sie gründlich. Ich will nicht einmal ausschließen, daß ihr einen Teil dieser Gerüchte selbst erfunden und verbreitet habt ... Aber zwei Legenden werde ich hier anführen. Eine, weil sie mir perfekt erscheint, beim Weitererzählen bis zum Zustand einer fertigen Kurzgeschichte geschliffen. Und die zweite, weil ich selbst Zeuge des Ereignisses war und an diesem Beispiel beobachten kann, wie sich die bescheiden-alltägliche Raupe der Tatsache in den prächtigen Schmetterling der Legende verwandelt.
Alsdann, die erste Geschichte. Die Handlung spielt so etwa im Jahre vierundneunzig, nicht später als fünfundneunzig. Es fährt ein Oberleitungsbus, der Tageszeit entsprechend nicht voll, die Leute sitzen. Alles ist still und friedlich. Auf dem Rücksitz hat sich ein Onkelchen von unbestimmtem Zuschnitt niedergelassen, von dem man zunächst nur eins sagen kann - daß er dem großen proletarischen Mustopf entstammt. Wahrscheinlich sitzt er genau deswegen ganz allein und langweilt sich anscheinend. Und er beginnt zu reden, genauer gesagt: zu verkünden.
»An der nächsten Haltestelle«, verkündet er, »steigen zwei aus, und einer steigt ein.«
»Und an der nächsten Haltestelle steigt niemand aus, aber eine Mutti mit Kind steigt ein ...«
»Und an der nächsten steigen vier aus und drei ein ...«
Auf alle diese Ankündigungen achtet zunächst kaum jemand, doch recht schnell bemerken die Leute, daß sich sämtliche unerbetenen Vorhersagen auf sonderbare Weise erfüllen. Alle. Ohne Ausnahme. Und absolut exakt.
»... An der nächsten Haltestelle steigen drei aus, und zwei steigen ein - ein Mann und eine Frau.«
Genau.
»Was kommt als nächstes ? Der Moskauer Bahnhof ? Zwei steigen aus, drei ein ...«
Absolutely!
Die Münder klappen allmählich auf, die Leute bekommen Stiel augen. Jetzt hören ihm schon alle zu, als sei er irgendein Shwanezki (Ein in der Sowjetunion sehr bekannter Satiriker aus Odessa)., ausgenommen ein blasses Fräulein, das sich in einen lackierten Krimi vertieft hat. Alle anderen aber hören begierig, mit süßem Entsetzen, zu, wobei es niemand wagt, sich zu ihm umzudrehen, nur die Ohren haben alle aufgestellt wie geprügelte Kater.
»... Und an der nächsten steigt einer ein, und einer steigt aus.« Genau: Einer steigt ein (und wird übrigens sogleich mißtrauisch - ist er hier richtig, und was geht hier vor ?), aber wer steigt aus ? Niemand ! Der Obus steht mit offenen Türen da, die Uhren ticken, schon wenden sich etliche schadenfrohe Visagen zu dem verkaterten Propheten um, schon beginnen sich die Türen zu schließen, doch da schlägt das bleiche Fräulein plötzlich die Lektüre zu, drängt sich mit dem Ausruf »Ojojoi« (oder etwas in der Art) an ihrem Sitzbanknachbarn vorbei und wird beinahe von den Türen eingeklemmt, kann aber doch noch hinausspringen. Durch den Obus geht ein unterdrücktes Seufzen. Alle warten, was weiter geschieht, aber weiter geschieht nichts: Der Prophet schweigt und kämpft heldenhaft gegen Entzugserscheinungen an. Und als der Obus das nächste Mal hält, steht er von seinem Platz auf - klein, zerzaust, mit schiefem Mund -, tritt auf die Zwischenstufe hinab, um auszusteigen, und verkündet zu guter Letzt: »Sechsundneunzig wird Jelzin gewählt, und zweitaus’ndsechs gibt’s ’nen Atomkrieg mit den Terroristen ...«
Diese Geschichte handelt von ihm. Obwohl er keineswegs klein, sondern dann schon eher groß ist, nicht zerzaust, sondern außerordentlich gepflegt, und sich nie so betrinkt, daß er einen Kater hat. (Er ist überhaupt ungern betrunken. »Wozu soll ich mich betrinken ?« fragt er düster. »Ich bin auch so fröhlich.«) Ich erinnere mich gut an die Zeiten, als alle noch am Leben und sogar gesund waren, damals war er oft guter Stimmung, war einem Gläschen nicht abgeneigt und erging sich mit Vergnügen in Scherzen. Jetzt scherzt er nicht mehr. Niemals. Und die, die sich in seiner Gegenwart einen Scherz erlauben, blickt er an. Fixiert sie. Als warte er auf eine Fortsetzung.
Die zweite Geschichte ist recht simpel und in weitaus geringerem Maße kanonisch. Auf einen gewissen (heiligen) Mann stürzt sich eine Horde spaßsüchtiger Halbwüchsiger, die an irgendwelchem Dreckszeug geschnüffelt haben, oder vielleicht auch nur, um ihn auszunehmen. Sie umringen ihn, drücken ihn gegen einen Gartenzaun und schicken sich an, ihn zu quälen, doch da erhebt er laut seine Stimme, an den Anführer gewandt: »Verlieren Sie keine Zeit ! Suchen Sie gleich morgen dieses Buch. Autor soundso, Titel soundso. Suchen Sie es !« Die verdatterten (wieso eigentlich ?) jungen Taugenichtse lassen sofort von ihm ab, und der Anführer macht sich tatsächlich auf die Suche nach dem Buch. Das betreffende Buch, wie Sie sich denken können, findet er nicht, aber dafür beginnt er zu lesen und wird - rechtzeitig - ein ordentlicher und sogar hervorragender Mensch.
Überaus interessant sind an dieser ziemlich geschmacklosen Geschichte die Varianten von Büchern und Autoren. Am häufigsten wird die Bibel genannt: die Offenbarung oder der Prediger Salomo. Manchmal Bücher über Naturwissenschaft, sagen wir: »Courant und Robbins ! ›Was ist Mathematik ?‹ ! Kapitel eins, vierter Paragraph, ›Diophantische Gleichungen‹ !« Und manchmal völlig unbekannte und anscheinend erfundene, nirgends existierende Bücher, zum Beispiel: Arthur Miles, ›Wie man man selber wird‹ ... Doch am merkwürdigsten ist etwas anderes. Am merkwürdigsten ist, daß er den elenden kleinen Rowdy mit ›Sie‹ anredet. In allen Versionen dieser Geschichte, die ich gehört habe. Und das trifft auch auf ihn zu. Er ist der einzige mir bekannte Mensch, der immer alle mit ›Sie‹ anspricht - sogar einen zehnjährigen Bengel.
Was die Geschichte selbst angeht, war in Wahrheit alles anders. Er fuhr mit dem Fahrstuhl in den dritten Stock, aber Tengis, Marischa und ich beschlossen, etwas für die Gesundheit zu tun, und gingen zu Fuß. Diese beiden Hirnis hingen einen Treppenabsatz weiter oben herum, anscheinend schon lange (nach der Menge der Kippen zu schließen), und sobald er das Fahrstuhlgitter öffnete, stürzten sie sich auf ihn und schafften es, ihn mehrmals zu schlagen. Was sie eigentlich wollten, ist unklar geblieben, aber jedenfalls konnten sie nichts Schlimmes mehr tun - wir kamen hinzu, und Tengis nahm sie sich vor. Ich stürzte zu ihm, um ihm vom Boden aufzuhelfen, aber er stand schon selbst auf, wobei er sich am Gitter festhielt - weiß, wütend, ein bißchen Blut fließt ihm übers Gesicht, Augen wie ein Urvieh. »Geben Sie ihn her«, befahl er Tengis und zeigte auf den kleineren von den beiden Hirnis, er selbst aber beugte sich vor, dicht an diesen Hirni heran, neigte sich zu seinem Hirniohr und flüsterte etwas - niemand von uns hat gehört, was eigentlich. Und dann befahl er Tengis, sie laufen zu lassen, und sie gingen, setzten kaum einen Fuß vor der anderen, wie folgsame Paralytiker. Der kleinere Hirni aber war drei Stufen hinabgegangen, als er sich plötzlich umdrehte und (mit grenzenlosem Unverständnis) fragte: »Aber wozu ?« - »Gehen Sie, gehen Sie. Sie werden es später verstehen«, gab er zur Antwort, und damit hatte diese Geschichte eigentlich ihr Ende, und weiter ging es mit Verbänden, Tetanusspritzen und derlei Kram aus dem Repertoire unserer Marischka.
Dann gibt es noch die Geschichte, wie er einen Menschen ins Leben zurückholte, einen neunzigjährigen Greis, der im Begriff war, in den Armen der heulenden Verwandtschaft still zu verscheiden, und der, wieder zu sich gekommen, plötzlich losschrie: »Onkel Sten ! Das bin doch ich - der kleine Spatz ! Sie haben mich auf Ihren Knien reiten lassen, wissen Sie noch ?«
Überhaupt gibt es verdächtig viele Geschichten von Leuten, die älter als er oder mindestens genauso betagt sind, sich aber seit der Kindheit - ihrer eigenen Kindheit - so an ihn erinnern, wie er jetzt ist. Ich war selbst bei einem Fall dieser Art zugegen, als er (in einem Anfall letzter Verzweiflung) seine Frau, Tatjana Olegowna, zu irgend so einem großen Heiler brachte, und der, als er ihn erblickte, ausrief: »Sohnemann ! Was denn, erkennst du mich nicht ? Das bin doch ich, Ljoschka-Galosche !« Aus seinen Worten folgte, daß sie beide so vor fünfzig Jahren in derselben Zelle gesessen hatten, oder etwas in der Art. Eine sonderbare Geschichte, wenn man berücksichtigt, daß er niemals und aus keinem Anlaß gesessen hat und daß er sich - nach den Worten des Heilers - »in all den Jahren überhaupt nicht verändert« hatte. In immerhin fünfzig Jahren ? Der Heiler freilich war nichts wert, er hat Tatjana Olegowna nicht helfen können ...
Übrigens ist über seine Vergangenheit überhaupt wenig bekannt. Er selbst erzählt niemals etwas von sich. Und teilt nie irgendwelche Erinnerungen mit. Vielleicht gibt es nichts, woran er sich erinnern könnte ? Oder vielleicht hat er alles vergessen und existiert jetzt nur in Gegenwart und Zukunft ? Als ich ihn einmal geradezu fragte und dabei sogar riskierte, mir seine herablassende Mißbilligung zuzuziehen, antwortete er mir unerwartet ruhig und sogar mit gewisser Verwunderung: »Aber ich habe wirklich nichts über meine Vergangenheit zu erzählen. Da gibt es nichts als zahlreiche Versuche und Irrtümer. Ich mag mich nicht an das alles erinnern. Die geglückten Versuche sind für mich längst zur Gegenwart geworden, und von den mißlungenen will ich nicht reden - ich schäme mich. Schäme mich bis heute. Es genügt, daß ich die Fehler nicht wiederhole.«
Das ist nicht wahr. Er wiederholt Fehler. Er ist überhaupt kein Herrgott, nicht einmal ein Genie - er ist ein Interpretator. Das sind seine eigenen Worte: »Verstehen Sie doch, ich bin kein Schöpfer. Ich bin nur ein Interpretator. Ich erschaffe nichts, alles ist schon erschaffen, ohne mein Zutun und vor mir. Ich benenne es nur.«
Völlig beiseite lasse ich die Geschichten und Legenden mit Mord, Verstümmelung und sonstigen Untaten. Momentan beispielsweise sind Gerüchte im Umlauf (und sogar in den Zeitungen wurde darüber geschrieben), es kämen häufiger Fälle vor, wo Killer ein lähmendes Nervengift verwenden. Oder irgendein besonders schreckliches Gas, das fast augenblicklich tötet. Man findet Leichen von Bürgern (in der Regel von recht wohlhabenden, sogar reichen: Geschäftsleute, Besitzer aller möglichen AGs und GmbHs, Erdölmagnaten, Spielhöllenkönige), bei denen das Leben unvermittelt infolge plötzlichen Atemstillstands aufhörte. In der regulären Statistik habe ich drei solche Fälle im Laufe der letzten zwei Jahre, aber ich erinnere mich, daß so etwas auch früher vorgekommen ist. Man fand sie in Autos, in Hausfluren, auf Treppenfluchten, manchmal neben ihren Leibwächtern, die ebenfalls Schaden genommen hatten, aber wieder zu sich kamen und nichts sagen konnten: Sie sind ganz normal mit dem Boß irgendwo langegangen, plötzlich fiel das Atmen schwer, es wurde ihnen schwarz vor Augen, sie fielen in Ohnmacht, kamen wieder zu sich, und da lag neben ihnen eine Leiche, und es roch nach verbranntem Papier ... Also diese Geschichten handeln alle nicht von ihm. Er ist heikel. Ich würde sogar sagen - auf heikle Weise gütig ... »Ich möchte nicht als altmodisch gelten, aber: das Leben ist heilig«, »Was wir nicht gegeben haben, sollen wir nicht nehmen«, »Der Tod ist größer als jedes Problem« ... Und so weiter. [...]
»Nach dem Tod seines Bruders und Co-Autors Arkadi hat sich der Altmeister der russischen Science-Fiction nun der Gegenwart zugewandt. Die erscheint phantastischer, grotesker und auswegloser als die Welt eines Gogol ...«
Ulrich Baron, Focus, 9.7.2007

»Strugatzki hat in bildreicher Sprache einen überbordenden, furiosen Roman erdacht, ein kontrastreiches Pandämonium voller literarischer, politischer und geschichtlicher Anspielungen, Zitate und Bezüge. ... Strugatzki rechnet ab und tut das mit diabolischer Lust, ohne Verbitterung.«
Bettina Schmidt, Sächsische Zeitung, 12.5.2007

»Wenn es in diesem Roman auch nicht leicht fällt, die Fäden des Geschehens sicher zu verfolgen, so entschädigt Strugatzki den Leser mit seiner hohen Erzählkunst. Jedes einzelne Geschehnis wird detailfreudig und mit viel Sinn für Spannung und Atmosphäre geschildert, eine Vielzahl von Zitaten und Anspielungen aus der russischen und der internationalen Literatur lädt den Text gleichsam kulturhistorisch auf.«
Gregor Ziolkowski, Deutschlandradio Kultur, 26.04.2007
Hobbitpresse Aus dem Russischen von Erik Simon (Orig.: Amphora, St. Petersburg 2003)
1. Aufl. 2007, 340 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-608-93774-9
autor_portrait

Boris Strugatzki

Boris Strugatzki, geb. 1933, zählt zusammen mit seinem Bruder Arkadi (1925-1991) zu den erfolgreichsten russischen Autoren der Nachkriegszeit. Die ...

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