Aktuelle Rezensionen zu unseren Büchern

Sie finden hier aktuelle und hoffentlich hilfreiche Pressestimmen zu unseren Fachbüchern aus Psychotherapie, Psychoanalyse und Psychologie sowie zu unseren Fachratgebern.
Noch mehr Pressestimmen und weitere Infos finden Sie jeweils beim einzelnen Buch.

Meinolf Peters: Das Trauma von Flucht und Vertreibung

»Peters hat ein Buch geschrieben, das „für alle Zeit gilt". Wenn wir an die vielen Kriegsflüchtlinge denken, die hier leben, lässt sich Vieles aus dem Buch auch auf diesen Personenkreis übertragen. Primäres Ziel des Buches ist es, für Berufsgruppen, die mit hochbetagten Fluchtopfern arbeiten, Grundwissen zu geben. Dafür gibt das Buch einen guten Überblick. Bereits in der Einleitung ist erkennbar, wie differenziert Peters das Thema von den verschiedensten historischen und politischen Seiten her angeht. Dabei thematisiert er mit Recht die Geschichtsvergessenheit unserer Zeit sowie die ahistorische, apolitische Haltung vieler Psychotherapeuten.Peters beschreibt in Teil 1 genaue Details zum historischen Geschehen. Hierbei ist erwähnenswert, wie reflektiert der Autor das historische Geschehen beschreibt und somit eine gute Hinführung zu den Folgen für die klinische Praxis findet. Die Auswirkungen auf die Therapiezielplanung sowie die emotionale Einordnung der Geschehnisse auf die individuelle Geschichte unserer Patienten wird dargelegt und in Kapitel 3 anhand eines Patientenbeispiels erläutert.Kapitel 4 widmet sich dem Schicksal der Kinder und Jugendlichen in den Flüchtlingsfamilien; dies einmal unter dem Konzept der sequenziellen Traumatisierung sowie dem Unterschied von Verlust und Existenztraumata sowie deren entsprechenden Störungsbildern. Weiterhin geht es um die Traumatisierungen insbesondere der Frauen, die nicht nur die Folgen von Vergewaltigung sondern dazu die damals übliche Diskriminierung alleinerziehender Mütter zu erleiden hatten. Danach wird ein Blick auf die vielen Familien ohne Väter geworfen. Die vaterlose Gesellschaft (Mitscherlich, 1963), in der viele alleinerziehende Frauen enorme Schaffenskraft und Disziplin zeigen mussten. Stolz auf diese Lebensleistung empfinden zu dürfen, sollte Thema in der Psychotherapie sein ebenso wie die Folgen des Fehlens der Väter für die Identitätsentwicklung der Kinder. Viele Frauen mussten erlebte Vergewaltigungen verdrängen. Dies betrifft viele Patientinnen sowohl in der Generation der Mütter als auch in der der Kinder. Sie konnten für ihre sexuellen Traumata keine Entlastungs- und Bearbeitungsmöglichkeiten finden. Dabei ist auch die Gefühlskälte als Form der Traumaverarbeitung nachvollziehbar, die ebenfalls von Hannah Ahrendt kritisiert wurde und bei Peters Erwähnung findet: ,Je mehr ich empfinde, umso verletzlicher werde ich." (Dissoziation, Alexithymie, Affektarmut). Es ist erfreulich, wie Peters auf die unkritische Benutzung des Begriffs der Posttraumatischen Belastungsstörung heutzutage - nicht nur in diesem Kapitel - sondern immer wieder hinweist. Kritisch und differenziert beschäftigt Peters sich auch mit den Folgen für die Flüchtlingskinder. Dies ist besonders in Anbetracht der vielen Laienliteratur zu Kriegskindern und Kriegsenkeln hervorzuheben, in der das Leid der Kinder, z.B. existenzielle Traumata, Ängste und Diskriminierung in Schule, Lehre und Beruf zu wenig klar dokumentiert wird. Bei vielen zieht sich diese Problematik durch die gesamte Biographie. Im Abschluss von Kapitel 4 werden wesentliche Resilienzfaktoren beschrieben sowie die Tatsache, wie viele der Flüchtlingskinder als Kompensation deswegen zu herausragenden beruflichen Leistungen in der Nachkriegszeit fähig waren. Dadurch finden sich gute Anregungen für die Arbeit mit Ressourcen in der Psychotherapie.In Kapitel 5 wird das Belastungs-Entwicklungsmodell dargelegt. Dabei bleibt leider unklar, von wem dieses entwickelt wurde (wohl ein eigenes Modell von Peters?). Für die klinisch-psychotherapeutische Arbeit ist es ein sehr gutes Arbeitsmodell, da es direkt mit den Patienten zusammen betrachtet werden kann und die Patienten so die Validierung ihrer Probleme erfahren und transgenerationale Traumatisierungen und deren Folgen erkennen können.Kapitel 6, „Psychische Langzeitfolgen von Flucht und Vertreibung", gibt einen guten Überblick über Traumafolgestörungen per se und der Spezifika von Traumafolgen im Alter. Dies sowohl unter dem Aspekt von epidemiologischen, testdiagnostischen, somatischen und emotionalen Folgen sowie auf psychiatrische Krankheitsbilder. Peters macht deutlich, dass die bisherige Forschung den Stand zu Traumagenese und dem Altersprozess noch nicht differenziert genug erforschen konnte. Der Leser erhält in diesem Kapitel alle notwendigen Informationen zur Gerontopsychiatrie traumatisierter Patienten. Es ist eines der fruchtbarsten Kapitel für den Leser.In Kapitel 7 beschäftigt er sich mit den transgenerationalen Traumafolgen. Die etwas überbordende Laienliteratur zu Kriegskindern und -enkeln wird unter kritischem Blick diskutiert. Er plädiert deswegen für die Verwendung eines Begriffes, der die wechselseitige Herstellung von Generationserfahrungen betont. Immer wieder wird der Blick des Lesers dafür geschult, dass ein individuell fokussierter Blick auf die Patientengeschichten in der Behandlung unerlässlich ist.In Kapitel 8, „Verlust, Trauma und der Prozess des Alterns", beschäftigt sich Peters mit dem aktuellen gesellschaftlichem Druck, der auf die jetzt alten Menschen („woopies", well-off older people, best-agers) einwirkt und viele in eine kognitive Dissonanz führt, wenn sie nicht zu den letztgenannten Gruppen gehören.Weiter zeigt Peters die Funktion von Gedächtnis und Erinnerungsarbeit auf, sowie deren Veränderung und welche Auswirkungen dies im Alter hat. Im Modell von Böwing et al. (2009) wird dies unter den fünf pathogenetischen Faktoren eindrücklich und nachvollziehbar dargestellt. Die entwicklungspsychologische Darstellung der Bindungstheorie ist für Kolleglnnen, die hier unsicher sind, relevant und gut aufgearbeitet. Dies ist für Verhaltenstherapeuten wichtig, die sich teils zu wenig mit Bindungserfahrungen beschäftigen. Die Fallvignetten erleichtern das Verständnis und bieten Beispiele für praktische Ansätze in der Psychotherapie. Die sprachlichen Formulierungen sind teilweise leider etwas „oberlehrerhaft" streng, was beim Lesen irritiert.Kapitel 9 befasst sich noch einmal in einem kritischen Zwischenruf mit dem Mythos der Kriegskinder, im Hinblick auf den Preis, den diese in der Nachkriegszeit gezahlt haben. Sie waren zu einer enormen Verdrängungsleistung im Stande, um das Wirtschaftswunder zu schaffen. Leider gibt es hier einige Redundanzen.In Kapitel 10 wird der Diskurs zu Psychotherapie bei Älteren mit Flucht- und Vertreibungshintergrund erweitert. Dies ist trotz der unsicheren Forschungs- und Befundlage erfreulich, da Peters sich davon nicht abhalten lässt, psychotherapeutische Pfade zu reflektieren. Hinweise sowohl zur Psychodiagnostik als auch zu Spezifika der PTBS bei Älteren, wie sie von Höltge, Maercker und Thoma (2017) oder Zank, Peters und Wilk (2009) dargestellt wurden, sind für die Arbeit mit diesen Patienten hilfreich. Er plädiert dabei auch für Einzeltherapie, um dem erhöhten Schutzbedürfnis traumatisierter älterer Menschen nachzukommen. Desweiteren verweist er auf die Möglichkeit, die „Kinder" der Patienten mit einzubeziehen und so auch die Angehörigen zu entlasten. Ärgerlich ist der Seitenhieb auf die verhaltenstherapeutische Behandlung, der Peters unterstellt, eine vertiefende Auseinandersetzung mit den Patienten werde vernachlässigt. Dies insbesondere in Anbetracht vieler Studienergebnisse, die zeigen, dass die transparente und fokussierte verhaltenstherapeutische Arbeit mit verschiedensten biographischen Elementen und der Lebensrückblickarbeit hohe Effektstärken belegt (Maercker, Forstmeier 2013; Rabaioli-Fischer 2015). Das Kapitel beschreibt ansonsten alle gängigen Verfahren, z.B. auch imaginative Verfahren, die seit den 1970er Jahren in der Verhaltenstherapie zur Anwendung kommen. Zudem macht Peters darauf aufmerksam, dass Traumatherapie auch bei Älteren in einen Gesamttherapierahmen eingebettet werden muss. Dies ermöglicht dem Leser eine Entlastung bezüglich des Zeitdrucks, den wir in Psychotherapien haben.Kapitel 11, „Kasuistiken". Kasuistiken sind gerade bei Lesern, die noch nicht allzu viel Erfahrung in der Arbeit mit alten Menschen gesammelt haben, stets hilfreich. Ein kleiner Wermutstropfen ist die ausschließliche Darstellung von Patienten aus der Oberschicht, die in der psychotherapeutischen Arbeit ohnehin bevorzugt behandelt werden.Besonders hervorzuheben ist Kapitel 12, in dem Peters die verschiedenen psychiatrischen Versorgungssysteme für ältere Patienten darstellt. Der Blick auf teils schlechte sozial psychiatrische Versorgung in Pflegeheimen, lässt aufmerken. Dieses Kapitel spricht besonders Leser aus berufsnahen anderen Arbeitsfeldern an.In Kapitel 13 versucht er einen politischen, historischen Gesamtblick auf das Thema Flucht und Vertreibung. Dies ist jedoch ein riesiges, auch für einen einzelnen Autor kaum fassbares Problem. Schade ist, dass Peters Heidegger als Negativbeispiel aus einer Sekundärquelle zitiert (der in Deutschland am meisten verleumdete Philosoph (Riedel, Seubert, Padrutt, 2003), wo es doch tragischere Beispiele gibt von zutiefst im Nazireich verstrickten Personen, die in der Nachkriegszeit ohne Probleme Einfluss auf die Politik hatten (siehe auch Filbinger, Kiesinger und viele andere.) Dieses Kapitel regt trotzdem gut zum Nachdenken über das Thema Flucht und Vertreibung und der geschichtlichen Verarbeitung in Deutschland an.FazitDas Buch ermöglicht einen fundierten Blick für die psychotherapeutische Arbeit mit von Kriegs- und Fluchterfahrungen gezeichneten Menschen. Es zeigt alle Facetten der Probleme dieser Patienten, weg von Klischees. Das Besondere ist, dass die Inhalte übertragen werden können auf jede psychotherapeutische Arbeit mit traumatisierten Flüchtlingen.«Barbara Rabaioli-Fischer, Psychotherapie, Band 24.1 (2019)

  • Das Trauma von Flucht und Vertreibung NEU
    Meinolf Peters

    Das Trauma von Flucht und Vertreibung

    Psychotherapie älterer Menschen und der nachfolgenden Generationen
    Immer mehr ältere Menschen beginnen eine psychotherapeutische Behandlung. Viele von ihnen haben in ihrer Kindheit und Jugend Fluchterfahrungen gemacht, die nun im Alter wieder in den Vordergrund rücken. Meinolf Peters zeigt, wie TherapeutInnen und BetreuerInnen damit umgehen können und welche Ressourcen ihnen zur Verfügung stehen.

    »Das Buch ist für Ärzte und Psychologische Psychotherapeuten, die mit Älteren arbeiten, eine Pflichtlektüre«
    Gereon Heuft, PP Deutsches Ärzteblatt, Januar 2019
    ISBN: 978-3-608-96205-5
    30,00 EUR (D)
    30,80 EUR (A)
    Versandkostenfrei nach D, CH, A; hier inkl. Mwst. - >> Lieferinformationen - Einzelheiten zu Ihrem Widerrufsrecht finden Sie in den >> AGBs. - >> Akzeptierte Zahlungsmittel: auf Rechnung, Kreditkarte, PayPal

Alica Ryba; Gerhard Roth: Coaching und Beratung in der Praxis

»„Viele Coaching-Angebote (erscheinen) weder konzeptbasiert noch empirisch überprüft.“ (S. 9) Um diese Lücke zu schließen, entwickeln Prof. Dr. Dr. Gerhard Roth, ausgebildeter Philosoph und Professor für Verhaltensphysiologie und Entwicklungsneurobiologie, und Dr. Alica Ryba, Inhaberin eines Coaching-Unternehmens und wissenschaftliches Mitglied im Roth Institut, in ihrem Buch „Coaching und Beratung in der Praxis" ein integratives, neurobiologisches Transformationsmodell. Dafür lassen die beiden Autoren in einem ersten (Theorie-) Teil – nach einem einführenden Grundlagenbeitrag, der eine Zusammenfassung der wesentlichen Konzepte aus ihrem 2016 erschienenen Buch „Coaching, Beratung und Gehirn“ ist –, zunächst ausgewählte Coaching-Experten – wie etwa Klaus Eidenschink oder die Entwicklerinnen des Zürcher Ressourcen Modells Maja Storch und Julia Weber – zu Wort kommen. Der zweite (Praxis-) Teil startet mit zwei grundlegenden Beiträgen zur Diagnostik von (auch unbewussten) motivationalen Kernthemen und (auch unveränderbaren) Persönlichkeitsaspekten sowie zum Wirkfaktor Beziehung zwischen Coach und Klient.
Das Kernstück des Buches ist dann die Darstellung und neurowissenschaftliche Kommentierung von unterschiedlichen Coaching-Schulen, wie etwa psychoanalytische, hypnotherapeutische, verhaltenstherapeutische, körperzentrierte und systemische Ansätze. Das integrative neurobiologische Modell im dritten und kürzesten Teil des Buches mit nur rund 30 Seiten basiert auf der von den Autoren bereits bekannten psycho-neurowissenschaftlichen Theorie von Persönlichkeit und Psyche, welche auf dem Vier-Ebenen-Modell und dem Modell der sechs psychoneuralen Grundsysteme aufbaut. Ryba und Roth legen dar, dass die Grundzüge der Persönlichkeit eines Menschen relativ früh gebildet werden. Dies führt zu drei wesentlichen, individuell unterschiedlichen funktionalen oder auch dysfunktionalen Ausdrucksformen des Psychischen auf den Ebenen Erleben, Körper und Verhalten. Um somit eine Wirkung im Coaching erzielen zu können, spielen das Vertrauensverhältnis zwischen Klient und Coach und die jeweils individuenzentrierte Interventionsform eine tragende Rolle. Zu den drei grundlegenden Interventionsformen nennen sie Beispiele und stellen mögliche Vorgehensweisen im Coaching dar.
Bei dem angepriesenen „Praxisbuch“ mit „zahlreiche(n) Tools, Übungen und Fallbeispiele(n)“ verspricht sich der eine oder andere Leser womöglich ein konkretes Nachschlagewerk für seine Coaching-Arbeit. Das Buch ist aber kein Ratgeber – und soll es auch gar nicht sein. Vielmehr liefert es tiefe Einblicke in neurobiologische Grundlagenkenntnisse und macht deutlich, dass beim Coaching zwischen „eher oberflächlichen Problemen und hartnäckigen Erlebens- und Verhaltensmustern“ (S. 503) unterschieden werden muss, wobei bei Letzteren nur die Berücksichtigung aller drei Interventionsebenen im Coaching erfolgversprechend sein kann. Die Erkenntnis, dass wirkungsvolle Coaches über neurowissenschaftliches und psychotherapeutisches Wissen und einen Toolkasten der drei Interventionsebenen verfügen sollten, manifestiert dabei zurecht die hohen Anforderungen, die an die Aus- und Weiterbildung von Coaches gestellt werden müssen. Daher sollte das Buch zu einer Pflichtlektüre für jeden Coach werden!
Fazit: Das Buch beleuchtet bedeutende Coaching-Ansätze aus einer neurowissenschaftlichen Perspektive und sensibilisiert Coaches zur Reflexion und Weiterentwicklung der eigenen Interventionen.«

Prof. Dr. Corinna von Au, Coaching Magazin, 04.03.2019


Thomas Prünte: Wie geht es mir heute?

»Der Autor vermeidet die kochbuchartige Aufzählung von reinen Therapietechniken oder -tricks. Er antizipiert auch mögliche Reaktionen des Gegenübers und gibt Hinweise auf besondere Situationen und Therapiephasen, in denen bestimmte Eröffnungen passend oder unpassend sind. Erfreulicherweise beherrscht Prünte nicht nur das therapeutische Gespräch, sondern auch das Schreiben darüber. Treffende Sprachbilder und etwas Humor erleichtern die Aneignung. Und auch der Laie kann die Einleitungen im Selbstgespräch nutzen, um selbst etwas mehr darüber herauszufinden, wie es ihm heute geht, wer er ist und wer er sein könnte.«
Thorsten Padberg, www.thorstenpadberg.info, Februar 2019

Renate Feistner: Essstörungen

»Was mich persönlich beschäftigt, ist die Tatsache, dass sich kaum jemand in Wissenschaft und Praxis mit dem Thema Heilung bei Esstörungen beschäftigt, sondern überwiegend mit der Krankheitsseite. Warum eigentlich? Daneben fehlten bislang Heilungskriterien und Fragebögen zum Heilungsgrad als Grundlage jeder Therapie. In diesem Buch werden die ersten Schritte in diese Richtung gemacht, es müsste aber weiter dran gearbeitet werden. Schließlich werden PatientInnen falsch, nämlich zu negativ über die Heilungschancen bei Essstörungen informiert. Dies beeinflusst den Therapieprozess negativ. Essstörungen scheinen mir bis heute noch immer eine stigmatisierte Erkrankung zu sein ¬ ähnlich wie bei Borderline. Hier macht dieses Buch nicht nur Hoffnung, sondern es schafft konkrete Abhilfe, denn es zeigt das volle Heilungspotenzial von Menschen mit Essstörungen. Dankeschön dafür!«
Dr. Ute Mahr, Mabuse, 07.2018

  • Essstörungen – Heilung ist möglich NEU
    Renate Feistner

    Essstörungen – Heilung ist möglich

    Ein Praxishandbuch
    Das Buch entkräftet das gängige Vorurteil, Essstörungen seien nicht heilbar. Der hier vorgestellte, auf 35-jähriger Praxiserfahrung beruhende Behandlungsansatz für die ambulante Psychotherapie gibt TherapeutInnen, Betroffen und ihren Angehörigen neue Hoffnung.

    »Pflichtlektüre für alle, die mit diesem Schwerpunkt arbeiten.«
    Dr. Doris Weipert, Psychotherapie Aktuell, 10. Jahrgang Heft 3.2018

    »Essstörungen scheinen mir bis heute noch immer eine stigmatisierte Erkrankung zu sein – ähnlich wie Borderline.
    Hier macht dieses Buch nicht nur Hoffnung, sondern es bringt konkrete Abhilfe, denn es zeigt das volle Heilungspotenzial von Menschen mit Essstörungen.«
    Dr. Ute Mahr, Psychologische Psychotherapeutin, Supervisorin BDP/PTK, 05.2018


    ISBN: 978-3-608-89205-5
    34,00 EUR (D)
    35,00 EUR (A)
    Versandkostenfrei nach D, CH, A; hier inkl. Mwst. - >> Lieferinformationen - Einzelheiten zu Ihrem Widerrufsrecht finden Sie in den >> AGBs. - >> Akzeptierte Zahlungsmittel: auf Rechnung, Kreditkarte, PayPal

Angelika Rohwetter: Versöhnung

»Rohwetters Buch hilft, ein Leben in Autonomie, Dankbarkeit, Selbtbestimmung und Heilung zu führen und auf Wiedergutmachung, Rechtbekommen, Rache, Vorwürfe und Vergeltung zu verzichten. Ein Buch, das für jeden empfehlenswert ist: Denn es gibt kein Leben ohne Verletzungen, und unsere Verletzlichkeit macht auch Lebendigkeit aus. Doch als Erwachsene sollten wir nicht bei den Wunden unserer Kinder stehenbleiben und lieber unsere Wege gestalten. Lohnenswerte Lektüre! «
Stefanie Maeck, Psychologie heute, 06.2018

Bürgin, Dieter & Steck, Barbara: Indikation psychoanalytischer Psychotherapie bei Kindern und Jugendlichen. Diagnostisch-therapeutisches Vorgehen und Fallbeispiele

»[Das Buch] kann mit großem Gewinn gelesen werden, erfordert aber vom Leser, sich mit der Vielzahl unterschiedlicher Terminologien auseinanderzusetzen und selbst kritische Bezüge herzustellen. Durch die zahlreichen klinischen Beispiele ermöglicht es auch erfahrenen Kinderanalytikern und - therapeuten eine Erweiterung ihrer klinischen Erfahrung. Es wäre auch für Therapeuten und Analytiker, die nur mit Erwachsenen arbeiten, zu empfehlen, da sie durch die Fallbeispiele die Darstellungsweise der inneren Konflikte und Ängste der Kinder, die ja auch in jedem Erwachsenen ¬– wenn auch tief verborgen – wirksam sind, navollziehen zu können.«
Gertraud Diem-Wille, Psyche, 05.2018

Inge Seiffge-Krenke: Die Psychoanalyse des Mädchens

»Der Band beeindruckt nicht nur durch eine Fülle von Basiswissen zu weiblicher Sozialisation und Persönlichkeitsbildung, sondern erörtert vielseitig die Zugänge und Theorien zu weiblichem Erleben auf leiblich-seelischer Ebene; dies stets mit höchstem Realitätsbezug und dabei sehr gut lesbar. Historische und literarische Fall-Vignetten geben dem Band dazu eine leichte Note. Insofern ist der Autorin hier eine fundierte Psychologie und Psychopathologie des Weiblichen gelungen.«
Götz Egloff, Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie