Interview mit Wolfram Eilenberger auf ZEIT ONLINE

»Der Ort, mit dem ich mich jetzt für ein neues Buch besonders beschäftige, ist das Ruhrgebiet, denn diese Region verstehe ich als ein Emblem unserer eigenen Lage der Entwurzelung: Wir begreifen heute, dass unsere Lebensform nicht fortsetzbar ist und an ein Ende kommt, ohne dass wir wüssten, was an deren Stelle treten kann. Das Ruhrgebiet musste ein solches Abbruchsbewusstsein schon vor 40 Jahren entwickeln.«
Wolfram Eilenberger

Auf ZEIT ONLINE ist ein spannendes Interview mit unserem Autor Wolfram Eilenberger erschienen.

In der Serie »Worüber denken Sie gerade nach?« werden führende Forscherinnen und Forscher der Geistes- und Sozialwissenschaften sowie Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens gefragt, was sie in der Krise zu bedenken geben und worüber sie sich nun den Kopf zerbrechen.

Wolfram Eilenberger berichtet im Gespräch mit Elisabeth von Thadden, was wir vom Ruhrgebiet lernen können. Das Interview macht Lust auf sein neues Buch »Das Ruhrgebiet«, das im August 2021 erscheint.

>> Zum Interview auf ZEIT ONLINE

Über das Buch:

Erkenne dich selbst! Was würde es für das heutige Ruhrgebiet bedeuten, diesem Imperativ zu folgen? Zunächst die Einsicht, dass es (noch) nicht wirklich existiert. Es ist nirgends amtlich registriert, seine Grenzen sind nicht beschrieben. Es ist Mythos und doch Heimat. Wolfram Eilenberger, einer der besten Philosophen des Landes, versucht, diesem Paradox nachzugehen. Denn als Kernregion Europas ist das Ruhrgebiet am Ende ein Modell für uns alle.

Ein Jahr ist der Philosoph Wolfram Eilenberger vor Ort in Mülheim an der Ruhr. Seine dortige Mission: das Ruhrgebiet verstehen, gar lieben lernen. Aber wie eine Region lieben, die sich selbst oft missversteht? Auf keiner Landkarte verzeichnet, in keinem Register vermerkt, in keinem Kunstwerk verewigt, ist das Ruhrgebiet bis heute auf der Suche nach sich selbst. Irgendwo zwischen Kumpel und Kohlen, Stadien und Halden, Brachen und Lachen, bleibt er also zu bergen: der Schatz eines Reviers, das aus mehr bestehen will als nostalgischer Rückschau.

>> Zum Buch und zur Leseprobe

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Wolfram Eilenberger

Wolfram Eilenberger, geboren 1972, war langjähriger Chefredakteur des Philosophie Magazins, ist Zeit-Kolumnist, moderiert die Sternstunden der ...



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