MERKUR 4-2016: zwei Artikel gratis - u.a. Überfremdung und Migration in historischer Perspektive

MERKUR 4-2016: zwei Artikel gratis - u.a. Überfremdung und Migration in historischer Perspektive

Wie in jedem neuen Heft gibt es in dieser Ausgabe zwei Artikel gratis zum Download - bis Ende Juni 2016.
Zudem finden Sie auf der Seite des Hefts Zitate aus allen Artikeln.
>> Zum April-Heft 2016 des Merkur


Über das Heft

Die Flüchtlingsfrage treibt die Autoren des Merkur auch im Aprilheft (Nr. 03) weiter um. Der Historiker Dirk Hoerder führt vor, welches Wissen über innere und äußere Fremdheit, über soziale, kulturelle und ökonomische und nicht zuletzt auch Gender-Differenzen sich mit Blick auf die Migrationswellen nicht erst des 19. Jahrhunderts (wieder)gewinnen lässt. Hoerder leitet daraus eine klare, ausgesprochen einwanderungsfreundliche Position ab. Der Jurist Benno Heussen argumentiert angesichts der Politik Angela Merkels deutlich skeptischer. Ins Zentrum seiner Argumentation stellt Heussen das Prinzip der Fairness, das es gebiete, das »Wir schaffen das« der Bundeskanzlerin in ein »Die schaffen das, wenn wir ihnen dabei helfen« umzuformulieren. Was der »Geist von Köln« und die Debattengeister, die die Kölner Silvesternacht geweckt hat, über die deutsche Gegenwart sagen, lässt der Politikwissenschaftler Wolfgang Fach ohne die dabei sonst übliche Aufgeregtheit Revue passieren. Wie sehr die Krise Europas auch eine Krise des Rechts ist, das nimmt Christian Joerges detailliert auseinander. Wolfgang Matz schließlich hat die französische Literatur zum Ersten Weltkrieg nachgelesen und dabei erstaunliche Unterschiede zur deutschen Erinnerungskultur entdeckt.

In ihrer ersten Geschichtskolumne erinnert Glenda Sluga daran, dass es ein Denken in supranationalen Zusammenhängen bereits in den Zehnerjahren des 20. Jahrhunderts gab. Harald Bodenschatz macht in seiner Urbanismuskolumne auf Probleme der Berliner Stadtplanung aufmerksam, die sich durch die Flüchtlingskrise nur noch verschärfen. Tobias Keiling erklärt, weshalb der schon in der Antike diskutierte Begriff der Unendlichkeit auch zeitgenössische Philosophen in Atem hält.

In den Marginalien setzt Philip Manow seine Reihe zur Politik des scheinbar Unpolitischen fort: Diesmal geht es um »politische Haare«. Die Geschichte eines bislang unveröffentlichten Romans und wie sie ihm ein- und zufiel, erzählt Hannes Stein. In der vierten Folge seiner Brüssel-Reportagen berichtet Remigius Bunia nicht zuletzt aus eigener Erfahrung über Lobbyarbeit. Günter Hack widmet sich in seinen Vogelbeobachtungen dem (vielleicht von sich selbst?) sprechenden Papagei. In Harry Walters viertem Text zu einem gefundenen Foto geht es um einen Jungen mit einer Modelleisenbahn.

Beim Heft finden Sie auch Zitate aus den Artikeln.



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