MERKUR März 2014: Zwei Artikel gratis - Andras Bruck Hinterausgang Simon Rothöhler Filmkolumne

MERKUR März 2014: Zwei Artikel gratis - Andras Bruck Hinterausgang Simon Rothöhler Filmkolumne

Wie in jedem neuen Heft gibt es in dieser Ausgabe zwei Artikel gratis zum Download - bis Ende Mai 2014.
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Über das Heft

Im Märzheft (Nr. 778) verzweifelt der ungarische Schriftsteller András Bruck wortgewaltig am scheinbar unaufhaltsamen Weg seines Landes in die Diktatur: »Wir haben die Grauzone verlassen, unsere Lage wird von Monat zu Monat schlimmer. Das Rechtssystem ist den Bedürfnissen der herrschenden Partei angepasst, das Leben der Ungarn ist geprägt von Grunderfahrungen der Unberechenbarkeit, Unsicherheit und Angst.« Der Physiknobelpreisträger Steven Weinberg zieht eine Bilanz der vergangenen Jahrzehnte in der Kosmologie wie der Astrophysik und hält fest, »was wir wissen – und was nicht«. Bei Rasmus Althaus geht es um Kampf, Krieg, Völkerschlacht – und zwar Schlag auf Schlag mit den Brüdern Grimm. Und Heinrich Bosse denkt über die Bedeutung der Brot- und Schulwissenschaften nach.

In seiner Filmkolumne nähert sich Simon Rothöhler dem Wesen der neueren »Qualitäts«-Serien von der Frage nach Sinn und Wert der Wiederholung her. Werner Plumpe macht in seiner Ökonomiekolumne deutlich, dass das Streben aller europäischen Länder nach Exporterfolgen nur im Zusammenbruch enden könnte. Cord Riechelmann bricht eine Lanze für spekulative und andere neuere Realisten. Die zum hundertsten Jahrestag des Beginns des Ersten Weltkriegs erschienenen Bücher hat Thomas Speckmann gesichtet.

Über den Reiz von Jubiläen und Jahreszahlen denkt Thomas Thiemeyer nach. Malte Dreyer macht sich zusammen mit Jeannette Erdmann und Christoph Rehmann-Sutter Gedanken zur möglichen und nötigen Transparenz der mittlerweile leicht zugänglichen genetischen Informationen des Einzelnen. Steffen Groß erläutert, wozu die (meist mathematische) Modellbildung der Wirtschaftswissenschaften taugt – und wozu nicht. Joachim Nettelbeck beklagt das für Normalsterbliche wenig verständliche »Ministerialisch« der Wissenschaftsbürokratie. Ausgerechnet bei Rudolf Borchardt entdeckt Peter Sprengel diverse Verweise auf Wilhelm Busch. Stephan Herczeg setzt sein Journal fort.



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