MERKUR im März - Joachim Rohloff über Frank Schirrmachers Bestseller

MERKUR im März - Joachim Rohloff über Frank Schirrmachers Bestseller

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Über das Heft:
Im Märzheft (Nr. 766) unternimmt u.a. Ingo Meyer einen hochkonzentrierten Geschwindritt durch die neueren Angebote ästhetischer Theorie. Und Thomas E. Schmidt unternimmt unter der Überschrift »Die Platzhalterin« eine weitere Einkreisung der Wesensart merkelscher Politik.

Im diesem Heft unternimmt Ingo Meyer einen hochkonzentrierten Geschwindritt durch die neueren Angebote ästhetischer Theorie. Von Kritischer Theorie bis Dekonstruktion, von diversen Varianten der Postmoderne bis zur analytischen Philosophie bekommt alles sein Fett weg, und auch Hans Ulrich Gumbrecht und Karl Heinz Bohrer werden nicht (gänzlich) verschont. Im Resümee geht es um die Arbeit, die sehr wohl noch zu tun bleibt: »Die gute alte Tante Ästhetik ist zwar sehr in die Breite, nicht aber in die Tiefe gegangen. Sie hätte heute mitzuarbeiten an einem theoretischen Rahmen, der die Komplexisierung unserer Weltbezüge ernsthaft ins Auge fasst, anstatt eifersüchtig über angestammte Hoheitsgebiete zu wachen.«

Thomas E. Schmidt unternimmt unter der Überschrift »Die Platzhalterin« eine weitere Einkreisung der Wesensart merkelscher Politik. Im historischen Rückblick denkt der Politikwissenschaftler Helmut König gründlich über Implikationen und Voraussetzungen der Dissidenz in den Ostblockstaaten nach. Von ihren Einblicken in den in Marbach liegenden Briefwechsel der Merkur -Gründungsherausgeber Hans Paeschke und Joachim Moras berichten Herausgeber Christian Demand und Redakteur Ekkehard Knörer.

In seiner Architekturkolumne befasst sich Christian Kühn mit den Moden und Fehlern der Schulhausarchitektur. David Wagner schreibt in seiner Literaturkolumne unter anderem über Albrecht Koschorkes Erzähltheorie und Iris Hanikas autobiografischen Roman »Tanzen auf Beton«. Martha Nussbaum liest Bücher von Katherine Boo und Siddharta Deb, in denen sie die Analyse und den Blick über die jeweils ausgewählten Milieus hinaus etwas vermisst. Angesichts des anstehenden jüngsten Bestsellers von Frank Schirrmacher hat sich Joachim Rohloff den letzten, »Payback«, noch einmal sehr gründlich angesehen – und kann kaum glauben, was er da liest.

Michael Rutschky gewährt in der Fortsetzung der Reihe »Meine deutsche Frage« Einblick in seine Tagebücher aus dem Jahr 1993. Ruth Fühner porträtiert den eigenwilligen Theaterkritiker Kurt Tucholsky. Daran, wie Großbritannien und Frankreich einmal fast Kerneuropa gebildet hätten, erinnert in einer historischen Miszelle Wolfgang Schivelbusch. Und Stephan Herzceg bewegt sich im ersten Teil seines Journals zwischen Skype in Boston und Rogier van der Weyden in der Arztpraxis.



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