MERKUR im September - Thema Authentizität und die Biografie von Jacques Derrida u.v.m.

MERKUR im September - Thema Authentizität  und die Biografie von Jacques Derrida u.v.m.

Ab dem Juli-Heft 2013 gibt es den Merkur in digitaler Form nicht nur wie bisher schon als PDF (ganzes Heft, einzelne Artikel; >> Merkur-Volltextplattform),
sondern auch im Format epub und in den Formaten u.a. für kindle und iPad. Bitte kaufen Sie die E-Book-Ausgabe in Ihren gewohnten Online-Shops.

Über das Print-Heft

>> Zum September-Heft des MERKUR

Über das Heft:
Das Septemberheft (Nr. 772) eröffnet mit zwei Texten, die sich mit Fragen der Authentizität beschäftigen.

Martin Sabrow betrachtet das Thema Authentizität aus Historikerperspektive: Woher kommt der gegenwärtige Wunsch, Relikte der Vergangenheit als Reliquien zu begreifen? Als Beispiel für den geschichtlichen Wandel figuriert dabei Friedrich der Große. Michael Rutschky wiederum konzentriert sich auf die Musealisierung weniger ferner Berliner Vergangenheiten, von der Bruno-Taut-Siedlung in Britz bis zur East Side Gallery an der Spree. Daneben zwei literaturwissenschaftliche Texte: McKenzie Wark erklärt die antihermeneutische Komparatistik von Franco Moretti, und Georg Stanitzek folgt einer Anekdote von Carl von Linné bis zu Thomas Kapielski.

In seiner ersten Soziologiekolumne nimmt Rudolf Stichweh sowohl die historische Entwicklung der Glücksforschung unter die Lupe als auch gegenwärtige Methoden, nach denen die Qualität einer Gesellschaft gemessen werden könnte. Christian Demand zieht in seiner Designkolumne verblüffende Linien von Walter Ulbricht zu Apple – und zwar im Für und Wider ästhetischer Ideologien des Glatten. Die von der Dekonstruktion nicht unbeeinflusste Germanistin Eva Geulen fragt sich anlässlich der ersten Derrida-Biografie, wie es um das Erbe des Philosophen bestellt ist. Nach sechzig Jahren wurde Pierre Schaeffers Grundlagenwerk zur konkreten Musik endlich ins Englische übersetzt: Tilman Baumgärtel feiert die (Wieder-)Entdeckung eines Klassikers.

Deutschland tut sich schwer mit dem Zeremoniell – und nicht zuletzt mit der öffentlichen Anerkennungskultur: Knut Bergmann schreibt über die deutsche Haltung zum Orden. Der Historiker Jan-Markus Vömel erläutert, warum der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan mit seinen Reaktionen auf die jüngsten Proteste sein Unverständnis über die Lage im Land beweist. Von der Strickjacke zum Einfamilienhaus in Burgwedel: Philip Manow schreibt über Dresscodes und Stilformen der deutschen Politik. Am Beispiel Alfred Webers stellt sich Eberhard Demm die Frage: Wie funktioniert eine Muse? Stephan Herczeg setzt sein Journal fort.



Unser Service für Sie

Zahlungsmethoden
PayPal (nicht Abos),
Kreditkarte,
Rechnung
weitere Infos

PayPal

Versandkostenfreie Lieferung
nach D, A, CH

in D, A, CH inkl. MwSt.
 
weitere Infos

Social Media
Besuchen Sie uns bei


www.klett-cotta.de/im-netz
Facebook Twitter YouTube
Newsletter-Abo

Klett-Cotta-Verlag

J. G. Cotta’sche Buchhandlung
Nachfolger GmbH
Rotebühlstrasse 77
70178 Stuttgart
info@klett-cotta.de