Stefan Rebenich im Interview über »Die Deutschen und ihre Antike« auf dem Klett-Cotta Blog

In unserem Online-TV-Studio war unser Autor Stefan Rebenich zu Gast, Heiner Wittmann hat ihn empfangen und für uns interviewt.
Gemeinsam sprechen sie über das Buch und befassen sich unter anderem mit folgenden Fragen:

-Welche Beitrag kann die Kenntnis der Antike zu unserem heutigen Bildungskanon leisten?
-Wie hat sich unser Verhältnis zur Antike im Vergleich zu unseren Vorfahren, sagen wir gegen Ende des 19. Jahrhunderts gewandelt?
-Wie unterscheidet sich heute das Studium der Alten Geschichte von dem zu Zeiten Wilhelm von Humboldts?
-Welche Themen davon müssten Schülern heute in erster Linie vermittelt werden?
-Wird das Fach Alte Geschichte mit seinen verschiedenen Disziplinen anders studiert als vor 150 Jahren, allein schon weil die Sprachkenntnisse nicht mehr im gleichen Maße zur Verfügung stehen?



Zum Buch:

Zugänglich und spannend erzählt Stefan Rebenich pointiert die Entwicklung der deutschen Althistorie, die Weltruhm erlangte, aber auch politisch missbraucht wurde. Anhand zentraler Diskurse und wichtiger Institutionen würdigt er kritisch grandiose Leistungen wie Verfehlungen bedeutender Historiker. Ein einzigartiges Buch über die besondere Beziehung der Deutschen zur Antike.

Seit mehr als 200 Jahren hat das griechisch-römische Altertum die deutsche Nationalkultur und unsere kollektive Identität mitgeprägt. Stefan Rebenich, einer der führenden deutschen Alt- und Wissenschaftshistoriker, bietet eine ebenso konzise wie glänzend geschriebene Darstellung der wechselvollen und oft kontroversen Geschichte seiner Disziplin. Dabei schildert er nicht nur die politischen und wissenschaftlichen Biographien einzelner herausragender Historiker (u. a. Mommsen, Wilamowitz, Harnack), sondern er berücksichtigt auch bedeutende Wissenschaftsinstitutionen und legt die zeitbedingten Faktoren der historischen Forschung offen. Souverän behandelt er Kontroversen und Themen, die die Entwicklung des Faches bestimmten, und zeigt schonungslos anhand ausgewählter, wenig bekannter Quellen die ideologische Vereinnahmung der Alten Geschichte und die Anpassung ihrer Vertreter im Nationalsozialismus. Was also bleibt und wo stehen wir nach dem Bedeutungsverlust der Antike als Leitbild, fragt der Autor mit einer aktuellen Wendung: Noch heute ist die Beschäftigung mit der Fremdheit der Antike eine intellektuelle emanzipatorische Übung, uns selbst in Frage zu stellen und uns selbst zu finden.

>>Zum Buch und zur Leseprobe

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Stefan Rebenich

geboren 1961, studierte von 1980 bis 1985 Klassische Philologie und Geschichte an der Universität Mannheim sowie Alte Geschichte an der Universität ...



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