Tote Frauen und ein giftiges Paradies: Ein spannendes Frühjahr mit Hawken und Carlotto

»Die toten Frauen von Juarez« und »Tödlicher Staub«: Hintergrundinformationen zu den neuen Frühjahrs-Titeln

Es sind solche Geschichten aus der Wirklichkeit, die eigentlich nicht wirklich scheinen und somit ihre explosive Dimension erlangen. Verarbeitet zu spannenden Romanen sind sie gesellschaftlicher Zündstoff und unterhaltsame Thriller zugleich und weit mehr als nur Hirngespinste fantasievoller Autoren - sie haben reale Hintergründe.

So auch gleich zwei der aktuellen Neuerscheinungen von Tropen bei Klett-Cotta: In »Die toten Frauen von Juárez« verbindet Sam Hawken wahre Geschehnisse der mexikanischen Stadt Juárez mit Fiktion um einen gescheiterten Ex-Boxer. Die Leser sollten sich gut anschnallen: Hawken dringt tief ein in die Welt der Ciudad Juárez, in der der Krieg der Drogenkartelle herrscht. Etliche junge Frauen verschwinden erst spurlos und tauchen irgendwann vergewaltigt, verstümmelt oder verbrannt wieder auf.

Zahlreiche Berichte befassen sich mit Juárez und berichten über die mysteriösen Morde in der Stadt.

Im Jahr 2005 wurde Marisela Ortiz von der Organisation Nuestras Hijas de Regreso a Casa (Unsere Töchter sollen nach Hause kommen) über die mysteriösen Mordfälle interviewt. Sie erzählt von den Schwierigkeiten, sich Gehör für ihre Belange sowie die der besorgten Mütter in Ciudad Juarez bei der Justiz zu verschaffen. Das komplette Interview kann auf atencoresiste.org nachgelesen werden.

2006 berichtete Polaronline.de über das Thema und lieferte in »Die Stadt der toten Mädchen« weitere Hintergrund-Informationen, Schätzungen zu Opfer-Zahlen und Indizien. Die Autorin Nele Jensch geht hier bereits von einer Angelegenheit größeren Ausmaßes aus - Personen mit Geld und politischer Macht sowie die Drogenmafia sollen in die Morde verwickelt sein.

Das Amnesty Journal greift das Thema im Sommer 2009 auf, in dem es über die Filmregisseure Alejandra Sánchez und José Cordero berichtet. Diese bringen die unglaublichen Geschehnisse auf die Leinwand.
www.amnesty.de

Und schließlich interviewt pulpcurry.com den Klett-Cotta Autor Sam Hawken und stellt ihm acht Fragen zu seiner Inspiration »Die toten Frauen von Júarez« zu schreiben, seine Anfänge als Autor und sein kommendes Projekt. Das vollständige Interview kann nachgelesen werden auf pulpcurry.com.
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Ein weiteres Werk, bei dem Realität und Fiktion zu verschwimmen scheinen, ist »Tödlicher Staub« vom italienischen Autor Massimo Carlotto, von dem bereits einige Krimis bei Tropen auf Deutsch erschienen sind. In seinem neuesten, actionreichen Werk deckt er die kriminellen Machenschaften von Mafia und Politik, Militär und Industrie auf, die tatsächlich auf Sardinien herrschen. Radioaktiver Müll, Öko-Skandal und Waffen-Tests: Gemeinsam mit elf investigativen Journalisten, die den Decknamen »Mama Sabot« erhalten, lässt Massimo Carlotto auch bei diesem Roman keinen Stein auf dem anderen.

Einige der Hintergründe, die mit Carlottos Geschichte zusammenhängen, liefert der Artikel »Das vergiftete Paradies« in der taz. Mit der militärischen Vershcmutzung der schönen Urlaubinsel beschäftigt sich der Artikel Blei, Uran und Morddrohungen.




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