Menschen neben dem Leben

Roman

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»Eine wahnsinnig packende Wiederentdeckung.« Hildegard Elisabeth Keller, SRF

Nach der spektakulären literarischen Wiederentdeckung von »Der Reisende« erscheint nun auch der erste Roman von Ulrich Alexander Boschwitz zum ersten Mal auf Deutsch. Im Berlin der Zwanzigerjahre porträtiert »Menschen neben dem Leben« jene kleinen Leute, die nach Krieg und Weltwirtschaftskrise rein gar nichts mehr zu lachen haben und dennoch nicht aufhören, das Leben zu feiern.

Leicht haben es die Protagonisten in Ulrich Alexander Boschwitz’ Debütroman nicht. Sie sind die wahren Verlierer der Wirtschaftskrise: Kriegsheimkehrer, Bettler, Prostituierte, Verrückte. Doch abends zieht es sie alle in den Fröhlichen Waidmann. Die einen zum Trinken, die anderen zu Musik und Tanz. Sie treibt die Sehnsucht nach ein paar sorglosen Stunden, bevor sich der graue Alltag am nächsten Morgen wieder erhebt. Doch dann tanzt die Frau des blinden Sonnenbergs mit einem Mal mit Grissmann, der sich im Waidmann eine Frau angeln will und den Jähzorn des gehörnten Ehemanns unterschätzt. Und so nimmt das Verhängnis im Fröhlichen Waidmann seinen Lauf, bis sich neue Liebschaften gefunden haben, genügend Bier und Pfefferminzschnaps ausgeschenkt wurde und der nächste Morgen graut. Wie durch ein Brennglas seziert der zu diesem Zeitpunkt gerade mal zweiundzwanzigjährige Autor das Berliner Lumpenproletariat der Zwischenkriegsjahre.

»[…] und man kann nicht umhin, diese satirischen Ansichten aus dem Berliner Milijöh als atemberaubende Entdeckung zu sehen – glänzend geschrieben und zielstrebigst konstruiert, voll Kolorit und ironischer Komik.«
Wolf Ebersberger, Nürnberger Nachrichten, 05. Juni 2020

»Ein intensiver und eindrücklicher, lange nachwirkender Roman«
Buchlemmi.de, 21.03.2020

»Die Genauigkeit, die Breite und die Tiefe der Beobachtung, die Vielfalt der geschilderten Töne und Farben, die Spannungsbögen, Humor und Ironie, die […] Kameraführung der Prosa aus und mit dem Innersten der Figuren heraus in jeweils ihren Empfindungen und Gedanken angemessenen Tempo machen mit einem Schriftsteller bekannt, dessen Genie und Fleiß enorm gewesen sein müssen und zu einem unendlich dichten, konzentrierten aber nie Spannung, ja Fesselung des Lesers verlierenden Roman geführt haben.«
Stephan Optiz, Schleswig-Holstein am Wochenende, Januar 2020

»Die Wiederentdeckung sollte ein Fest sein.«
Peter Pisa, Kurier, 18.01.2020

»Boschwitz fasziniert durch seine lebendige Szenerie voller Empathie, die uns seine „Nebenwelt“ so sympathisch werden lässt.«
Sigismund von Dobschütz, Saale Zeitung, 16.01.2020

»Am stärksten berührt seine Kunst, Stilmittel des Realismus und der Neuen Sachlichkeit, als da sind: distanzierte Beobachtungen und genaue Analyse, mit tiefer Empathie für seine Protagonisten zu verbinden – wobei das Mitgefühl, das auf den Leser überspringt, sich allein aus nüchtern geschilderten Tatsachen speist.«
Kristina Maidt-Zinke, Süddeutsche Zeitung, 08. Januar 2020

»Boschwitz packt diese Schicksale in einen rasanten Mix aus Grossstadtroman und Sozialreportage, wobei sein Tonfall nie sachlich oder nüchtern ist. Kunstvoll wechselt er zwischen Aussen-und Innensicht seines Personals, was sich in ironischen Brechungen und zeitkritischen Kommentaren offenbart.«
Frank von Niederhäusern, Kulturtipp, 07.01.2020

»Spannend, schmerzhaft, hellsichtig … Der 1915 geborene Boschwitz beweist auch in diesem Erstlingswerk einen genauen Blick für Details, ein Gespür für Stimmungen und vor allem für jene Menschen, die durch ein gesellschaftliches Raster gefallen zu sein scheinen. … „Menschen neben dem Leben“ ist ein Meisterwerk, das neben Alfred Döblins „Berlin Alexanderplatz“ in eine Reihe gehört.«
Michael Ernst, Sächsische Zeitung, 29.09.2019

»Boschwitz zeigt die Menschen auf ihrem Weg nach unten, aber bevor sie wirklich hart landen, leben sie im Aufwind der Hoffnung.«
Paul Jandl, Neue Zürcher Zeitung, 24.09.2019

»Das Berlin- Bild wie es sich in diesem Roman präsentiert, hat nichts vom Glanz der Goldenen Zwanziger. Es ist der Schmutz der Straße, der hier aufgewirbelt wird, weil der Autor sich den Menschen zuwendet, die im Zuge der wirtschaftlichen Entwicklung übriggeblieben sind. […] Der Ton ist rau, doch zuweilen auch verspielt, denn Ulrich Alexander Boschwitz hat ein feines Ohr für die Berliner mit ihrem mal schnippischen, mal großspurigen Auftreten. [...] „Menschen neben dem Leben“ öffnet dem Leser noch einmal einen besonderen Blick in die Zeit.«
Cornelia Geißler, Berliner Zeitung, 14.07.2019
Klett-Cotta
E-Book basiert auf der 1. Aufl. 2019 der Print-Ausgabe, 303 Seiten in der Print-Ausgabe,
ISBN-epub: 978-3-608-19200-1
autor_portrait

Ulrich Alexander Boschwitz

Ulrich Alexander Boschwitz, geboren am 19. April 1915 in Berlin, emigrierte 1935 gemeinsam mit seiner Mutter zunächst nach Skandinavien, wo sein ...

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