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Keine Angst vor Gruppen!

Keine Angst vor Gruppen!

Gruppenpsychotherapie in Praxis und Forschung

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Beschreibung


Damit Gruppentherapie gelingt!

Wer sich als Psychotherapeutin oder -therapeut der Herausforderung stellt, mit Gruppen zu arbeiten, wird in diesem Buch alle wichtigen Instrumente beschrieben finden; zudem typische Schwierigkeiten und Fallstricke, welche die Dynamik einer Gruppe bereithält. Je ein ausführliches Kapitel ist der Gruppenarbeit mit Trauma-Patienten und der Gruppentherapieforschung gewidmet.

Gruppenpsychotherapie ist eine wirksame und ökonomische, dabei jedoch sehr anspruchsvolle Behandlungsform. Ohne gründliche Kenntnis der gruppendynamischen Verläufe und speziellen therapeutischen Anwendungen ist Angst vor Gruppen aus Therapeuten-Sicht durchaus berechtigt. Diese Angst vermag das Buch zu zerstreuen durch
- eine kompetente Darstellung der Wirkprinzipien in Therapiegruppen,
- die praxisnahe Beschreibung der Zusammenstellung von Gruppen, ihrer typischen Phasenverläufe und erwartbaren Konflikte,
- Erfahrungsberichte aus störungsspezifischen Gruppen
- und zum ersten Mal veröffentlicht: die Vermittlung
speziellen Wissens über Gruppen mit traumatisierten Menschen (Luise Reddemann).

Die Ergebnisse der Gruppentherapieforschung werden ausführlich dargestellt. Ein umfassendes und unverzichtbares Praxishandbuch für Psychotherapeuten und -therapeutinnen, die sich in die durch die Krankenkassen speziell geförderte und aufgewertete Behandlungsform einarbeiten möchten.

Bibliographische Angaben


Reihe: Leben Lernen, 217
3. Auflage 2017, Erscheinungstermin: 28.06.2013, 399 Seiten
ISBN: 978-3-608-10392-2

Autor:innen


Dankwart Mattke

Dr. med. Dankwart Mattke, Psychiater und Psychoanalytiker, war als Leitender Arzt in der Rhein-Klinik Bad Honnef tätig; derzeit führt er eine fachä...

Dr. med. Dankwart Mattke, Psychiater und Psychoanalytiker, war als Leitender Arzt in der Rhein-Klinik Bad Honnef tätig; derzeit führt er eine fachärztliche Praxis für psychosomatische Medizin und Psychotherapie in München; Tätigkeit in der Fort- und Weiterbildung speziell für Gruppenpsychotherapie in Kliniken und Praxen.

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© Marijan Murat

Luise Reddemann

Prof. Dr. med. Luise Reddemann ist Nervenärztin, Psychoanalytikerin und Fachärztin für Psychotherapeutische Medizin.
Seit gut 50 Jahren besch...

Prof. Dr. med. Luise Reddemann ist Nervenärztin, Psychoanalytikerin und Fachärztin für Psychotherapeutische Medizin.
Seit gut 50 Jahren beschäftigt sie sich intensiv mit Trauma und Traumafolgestörungen. Von 1985 bis 2003 war sie Leiterin der Klinik für Psychotherapie und psychosomatische Medizin des Ev. Johannes-Krankenhauses in Bielefeld und entwickelte  dort ein Konzept zur Behandlung von Menschen mit komplexen Traumafolgestörungen, die »Psychodynamisch imaginative Traumatherapie« (PI...

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Inhaltsverzeichnis


Vorwort
1. Grundlagen der Gruppenpsychotherapie: Sozialpsychologie und Gruppendynamik (D. Mattke)
1.1 Sozialpsychologie der Gruppe.
1.2 Gruppendynamik
1.3 Gruppenforschung als Aktionsforschung
1.4 Weitere Entwicklung der Gruppendynamik
1.5 Sozialpsychologie und Gruppendynamik vereint?
1.6 Gruppendynamik und Gruppentherapie auch vereint?
1.7 Wirkfaktoren in Gruppen und allgemeine Gruppentheorie
2. Die Gruppentherapien unter besonderer Berücksichtigung der Grundprinzipien psychodynamischer Gruppenpsychotherapie (D. Mattke)
2.1 Psychodynamische und verhaltenstherapeutische Gruppen - Unterschiede und Gemeinsamkeiten
2.2 Verhaltenstherapeutische Gruppentherapien
2.3 Psychodynamische Gruppentherapie
2.4 Die formale Veränderungstheorie der psychodynamischen Gruppentherapie
2.5 Interventionstechnik in der psychodynamischen Gruppen therapie: Klarifizieren, Konfrontieren, Interpretieren im Prozess der »Psychologischen Arbeit« in der Gruppe
2.6. Zusammenfassung und Gegenüberstellung der beiden Therapieverfahren
3 Durchführung einer psychodynamischen Gruppenpsychotherapie (D. Mattke)
Indikation - Selektion - Komposition - Prognose - Phasen der Gruppenentwicklung - prozessorientierte Gruppenleitung - Interventionstechnik
3.1 Indikationskriterien oder wie wähle ich Patienten für eine Gruppe aus?
3.2 Inwieweit kann der Faktor Patienteneigenschaft en bei der Auswahl der Patienten und der Indikationsstellung für eine Gruppentherapie helfen?
3.3 Gruppenprozesse, formale Veränderungstheorie psychodynamischer Gruppentherapie und strukturelle Eigenschaften der vorgesehenen Gruppe
3.4 Therapeutenmerkmale
3.5 Kontraindikationen und Nebenwirkungen
3.6 Klinische Empfehlungen und Ausblick
3.7 Phasen der Gruppenentwicklung
3.8. Leitlinien für eine prozessorientierte Gruppenleitung und Interventionstechnik
4 Gruppen in Organisationen
Wandlungen in der Praxis und Konzeptualisierung stationärer Gruppen und Teams (D. Mattke)
4.1 Klinische Vignette - Gruppengefühle eines Klinik-Chefs
4.2 Reflexion der Wurzeln
4.2.1 Gruppendynamische Gruppen
4.2.2 Die psychotherapeutische Gruppe oder die thera-peutische Kleingruppe auf einer Station
4.2.3 Teamgruppen
5. Evidenzbasierte Gruppenpsychotherapie: Ergebnisse der Gruppenpsychotherapieforschung (B. Strauß)
5.1 Effektivität ambulanter Gruppenpsychotherapie
5.2 Behandlungseffekte stationärer Gruppenpsychotherapie
5.3 Forschung zum Gruppenprozess und zur Gruppendynamik
5.4 Therapeutische Beziehungen in Gruppentherapien
5.5 Bindung und Gruppenprozesse
5.6 Zusammenfassung
6. Gruppentherapie in der Traumabehandlung - die Gruppe als Ressource nutzen (L. Reddemann)
6.1 Einleitung: Wozu ein eigenes Kapitel zur Gruppentherapie traumatisierter PatientInnen?
6.2 Allgemeines zu Diagnostik und Therapie traumatisierter PatientInnen
6.3 Ressourcen- und Resilienzorientierung
6.4 Ressourcenorientierte Gruppenpsychotherapie nach dem Bielefelder Modell
6.5 Qigong - eine körperorientierte Gruppe in der Traumatherapie (C. Fischer)
Literatur

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