PSYCHE

Heft 01 / Januar 2022

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Das Januar-Heft der PSYCHE eröffnet Ute Rupprecht-Schampera mit einem Beitrag über Hypochondrie als selbstdestruktiven Angriff auf die eigene Lebendigkeit: Hypochondrie versteht sie als eine Form der Angststörung, die sich mit plötzlich verengter Aufmerksamkeit auf die Wahrnehmung des Körpers richtet, wodurch eine Befindlichkeitsstörung mit ängstlicher Selbstbeobachtung ausgelöst, das körperliche Substrat selbst aber nicht angegriffen wird; aus Sicht der Autorin unterwirft sich der Hypochonder dem Objekt und opfert ihm seine Lebendigkeit.

Hans-Ludwig Siemen geht anhand der Erinnerungskultur der NS-Psychiatrieverbrechen der Frage nach, wie sich Erinnern und Gedenken gestalten lässt: Durchgesetzt hat sich das Täter-Opfer-Narrativ der deutschen Nachkriegs-Psychiater, das die verstörende Realität, als Wissenschaft, als Institution und als Individuen so willfährig für ein verbrecherisches Regime gewesen zu sein, verleugnen wollte; an dieser spezifischen »Erinnerungskultur« wird gezeigt, dass Erinnern und Gedenken Konstruktionen aus der Jetztzeit über die Vergangenheit sind.

May Widmer-Perrenoud entwickelt in einem Kommentar kritische Überlegungen zu Judith Le Soldats Theorie des Ödipuskomplexes. Über eine Tagung zum Umgang mit Transsexualität bei Jugendlichen und damit verbundene ethische Fragen berichtet abschließend Bettina Engels.

HAUPTARTIKEL

Ute Rupprecht-Schampera
Hypochondrie als selbstdestruktiver Angriff auf die eigene Lebendigkeit

Hans-Ludwig Siemen
»Antigone in der Irrenanstalt«
Anmerkungen zur Erinnerungskultur der NS-Psychiatrieverbrechen

KOMMENTAR

May Widmer-Perrenoud
Einige kritische Überlegungen zu Judith Le Soldats Theorie des Ödipuskomplexes

TAGUNGSBERICHT


Bettina Engels
»Umgang mit Transsexualität bei Jugendlichen«:
Eine Tagung erörtert damit verbundene ethische Fragen

PSYCHE Jahrgang 76, Heft 01, Januar 2022
broschiert
ISSN: 0033-2623

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